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Rödertalbienen unterliegen in Buxtehude

Handball Rödertalbienen unterliegen in Buxtehude

Die Handball-Frauen des HC Rödertal haben das erste Bundesligaspiel ihrer Vereinsgeschichte verloren. Der Aufsteiger aus Großröhrsdorf musste sich am Samstag bei Pokalsieger Buxtehuder SV mit 22:29 (9:13) geschlagen geben. Erfolgreichste HCR-Werferinnen waren Stefanie Hummel, Joanna Rode und Izabella Nagy mit je vier Toren.

Trainer Karsten Knöfler und seine Mannschaft hatte wieder mit Personalproblemen zu kämpfen.

Quelle: Christian Modla

Dresden. Auch wenn die Handballerinnen des HC Rödertal bei ihrem Erstliga-Debüt die erwartete Niederlage kassierten, enttäuscht hat der Neuling beim Pokalsieger Buxtehuder SV keinesfalls. Das Team von Trainer Karsten Knöfler unterlag vor 1055 Zuschauern beim Vorjahresvierten mit 22:29 (9:13). Dabei erreichte noch vor der Abfahrt den Coach eine weitere Hiobsbotschaft. Kapitän Tamara Bösch musste wegen Knieproblemen passen und konnte die Mannschaft nur als Zuschauerin unterstützen. Zudem fehlten neben den beiden Langzeitverletzten Grete Neustadt und Sandra Szary auch die angeschlagenen Jurgita Markeviciute und Tammy Kreibich.

„Wie wir uns trotz dieser Personalsorgen nach der nervösen Anfangsphase dann geschlagen haben, war wirklich nicht so schlecht. Da bin ich schon recht zufrieden, vielleicht wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen“, erklärte Karsten Knöfler nach dem ersten Auftritt der Rödertalbienen in der deutschen Eliteliga. Das überhaupt erste Tor der neuen Saison markierte Nationalspielerin Lone Fischer, die am Ende mit 10/7 Toren auch beste Werferin des Gastgebers war. In der vierten Minute gelang dann Izabella Nagy mit dem 1:2-Anschluss das Rödertaler Premierentor in der Bundesliga. Danach allerdings lief bei den Gästen aus Großröhrsdorf nicht viel zusammen. Technische Fehler, viele vergebene Chancen und zu wenig Aggressivität in der Abwehr – so machte man sich selbst das Leben schwer. „Das war wohl der großen Anfangsnervosität geschuldet“, befand Knöfler später.

Buxtehude nahm die Einladungen dankbar an, setzte sich bis zur 19. Minute auf 8:1 ab. Torfrau Nele Kurzke verhinderte Schlimmeres und eröffnete mit ihrem ungewöhnlichen Treffer ins leere gegnerische Gehäuse zugleich die nun folgende Aufholjagd ihres Teams. Nun stabilisierten sich die Bienen in allen Bereichen und verkürzten den Abstand bis zur Pause auf vier Tore. „In dieser Phase ging unser taktisches Konzept gut auf“, befand Karsten Knöfler.

Nach dem Seitenwechsel enteilten allerdings die Gastgeberinnen erneut auf 17:10 (35.). Aber auch diesmal kämpften sich die Rödertalbienen wieder heran, verkürzten auf 20:25 (50.). Als wichtiger Rückhalt erwies sich dabei die eingewechselte Torfrau Ann Rammer. Bittere Pille dann leider am Schluss: Für einen Wechselfehler 20 Sekunden vor dem Ende sah Kathleen Nepolsky Rot und muss damit mindestens ein Spiel pausieren. „Wir haben nach dem großen Rückstand am Anfang sehr gute Moral bewiesen und sogar dann über weite Strecken auf Augenhöhe agiert. Darauf können wir aufbauen“, so das Fazit von Karsten Knöfler.

Rödertal-Tore: St. Hummel 4, Rode 4/1, Nagy 4/2, Selmeci, J. Hummel je 3, Urbicht 2, Kurzke, Nepolsky je 1.

Von Astrid Hofmann

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