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Rödertalbienen müssen Strafe zahlen

Handball Rödertalbienen müssen Strafe zahlen

Weil sie zwar sportlich aufgestiegen sind und die Erstliga-Lizenz beantragt hatten, aber nun nicht in der Bundesliga starten wollen, müssen die Verantwortlichen des Handball-Zweitligisten aus Großröhrsdorf eine Ordnungsstrafe zahlen. Die Rede ist von 5000 Euro.

Die Rödertalbienen werden dafür bestraft, dass sie ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen.

Quelle: Archiv/Steffen Manig

Grossröhrsdorf. Wie schon erwartet, müssen die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal für ihren Aufstiegsverzicht eine Strafe an die Handball-Bundesliga (HBL) zahlen. Am Montag hatten die Verantwortlichen aus Großröhrsdorf bei der HBL offiziell erklärt, keine weitere Bankbürgschaft für die 1. Bundesliga einzureichen und den Lizenzantrag für das Oberhaus damit zurückzuziehen. Daraufhin teilte die HBF mit, dass die Bundesliga entsprechend der Statuten eine Ordnungsstrafe gegen die Rödertalbienen verhängt. HCR-Präsident Andreas Zschiedrich hatte schon zuvor erklärt, dass der Zweitligist mit einer Strafe von 5000 Euro rechnen müsse, zugleich aber gehofft, dass der Verein nicht zur Kasse gebeten wird. Doch diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Im März reichten die Großröhrsdorfer den Lizenzantrag für die 1. Bundesliga ein, können sich den Aufstieg aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten (DNN berichtete). Am Ziel an sich wolle man aber festhalten, wie Zschiedrich betonte. Deshalb soll auch in der kommenden Saison ein „Testballon“ gestartet werden: „Wir planen zwei bis drei Spiele in der neuen Dresdner Handball-Arena auszutragen, darunter das Derby gegen Zwickau“, so der Präsident, der deshalb in der vergangenen Woche zu Gesprächen beim Hallenbetreiber Frank Lösche war.

Zugleich müssen sich die HCR-Verantwortlichen um neues Personal für die nächste Zweitliga-Saison kümmern. „Zum Glück konnten wir Jurgita Markeviciute überzeugen, dass sie noch ein Jahr dranhängt“, ist Andreas Zschiedrich erleichtert. Kommen sollen zudem die beiden Torhüterinnen Miriam Ihle (HC Burgenland/Mitteldeutsche Oberliga) und Karina Morf (Erstliga-Absteiger Celle). Morf hat allerdings noch einen Kreuzbandriss auszukurieren.

Von Astrid Hofmann

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