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René Jahn beerbt Peter Pysall als Trainer des HC Elbflorenz

Handball René Jahn beerbt Peter Pysall als Trainer des HC Elbflorenz

Nach 13 Spieltagen ist beim HC Elbflorenz am vergangenen Sonntag die Ära von Trainer Peter Pysall zu Ende gegangen. Dreieinhalb Jahre war der 55-Jährige beim Dresd-ner Drittligisten im Amt, bevor er beurlaubt wurde. Sein Nachfolger steht fest..

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René Jahn

Quelle: Lutz Hentschel

Dresden. Am Montag haben Co-Trainer René Jahn und Rico Göde das Ruder beim Tabellensechsten übernommen.

Jahn, der vor dieser Saison vom EHV Aue an die Elbe wechselte, sieht vorm nächsten schweren Auswärtsspiel am Sonnabend beim punktgleichen Tabellennachbarn Rodgau Nieder-Roden seine Aufgabe darin, die Mannschaft wieder aufzubauen: "Es ist doch klar, dass die Jungs nach den letzten beiden Niederlagen etwas verunsichert sind, ihnen das Selbstvertrauen fehlt. Wir versuchen jetzt, ihnen zu vermitteln, dass sie nach wie vor gute Handballer sind, sie ihre Qualitäten nur auf die Platte bringen müssen. Sicher nehmen wir auch ein paar kleine Änderungen im Training vor, aber neu erfinden können wir das Handballspiel auch nicht", so der 46-Jährige, der erst einmal nicht auf die Tabelle schauen will: "Wichtig ist für mich vor allem, dass wir das Potenzial der Mannschaft herauskitzeln und die Saison ordentlich zu Ende spielen. Wir wollen nur von Spiel zu Spiel denken und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt. Ich glaube aber daran, dass Platz zwei für uns noch möglich ist."

Mit Rico Göde steht René Jahn einer der routiniertesten Spieler im HCE-Dress zur Seite. Der 2,07-m-Mann hat viele Jahre in Delitzsch, Stralsund, bei den Füchsen Berlin und bei Empor Rostock Erst- und Zweitliga-Erfahrungen gesammelt und gehörte von Saisonbeginn an auch beim HC Elbflorenz zu den Leistungsträgern. Der 33-Jährige will - wie Jahn - nicht mehr zurückblicken, sondern nur nach vorn. "Wir haben das Ziel Aufstieg und das Personal dafür. Dass wir jetzt so weit von diesem Vorhaben entfernt sind, liegt sicher nicht nur am Trainer. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen", so der gebürtige Dresdner.

Zu Wochenbeginn hat er sich mit René Jahn zusammengesetzt, um die Weichen für die nächste Zeit zu stellen: "Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Mannschaft wieder zu erreichen und jedem Spieler klar zu machen, dass wir vor allem Leidenschaft und Euphorie auf die Platte bringen müssen. Die Zuschauer sollen wieder gern zum Handball kommen", so der Kreisläufer. Seine Mannschaftsgefährten nimmt er in die Pflicht: "Wir müssen alle den Schalter umlegen und unsere Leistung bringen. Da gibt es bei jedem Einzelnen an ein paar Stellschrauben zu drehen und dann muss vor allem wieder einer für den anderen eintreten", fordert Göde. Und der 33-Jährige fügt hinzu: "Wir haben mit Rodgau Nieder-Roden und Bad Blankenburg noch zwei Spiele im alten Jahr zu absolvieren und die wollen wir möglichst siegreich abschließen. Das wäre schon einmal ein guter Neuanfang."

Astrid Hofmann

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