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Neue Dresdner Ballspielhalle wird an diesem Wochenende eröffnet

Arbeit bis zur letzten Minute Neue Dresdner Ballspielhalle wird an diesem Wochenende eröffnet

Es wird noch gebohrt, gehämmert, gestrichen. Handwerker wuseln in allen Räumen, im Treppenhaus und im Außenbereich. Kaum zu glauben, dass am Freitagabend um 18 Uhr die neue Ballsporthalle gegenüber der Yenidze feierlich eröffnet werden soll.

Auf dem Feld wird bis zur letzten Minute noch gearbeitet

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Es wird noch gebohrt, gehämmert, gestrichen. Handwerker wuseln in allen Räumen, im Treppenhaus und im Außenbereich. Kaum zu glauben, dass am Freitagabend um 18 Uhr die neue Ballsporthalle gegenüber der Yenidze feierlich eröffnet werden soll. Investor Uwe Saegeling, der am Donnerstag das neue Schmuckkästchen den Medienvertretern vorstellte, meinte schmunzelnd: „Die letzten Bauarbeiter werden hinten rausgehen, wenn vorn die ersten Gäste erscheinen. Das ist aber nicht unnormal bei so einem Bau. Da wird bis zur letzten Minute gewerkelt.“

Bis zur letzten Minute wird gearbeitet, doch am Freitagabend wird alles fertig sein: Wir durften uns vorab schon einmal in der neuen Halle des HC Elbflorenz neben Yenidze und Heinz-Steyer-Stadion umsehen.

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Und wenn man sich vor Augen hält, dass am 8. Dezember 2015 erst die Grundsteinlegung zu dieser modernen Multifunktionsarena gelegt und im Spätsommer vergangenen Jahres Richtfest gefeiert wurde, dann kann man ohnehin nur den Hut ziehen, in welcher Geschwindigkeit dieser 15 Millionen-Bau gewachsen ist. Und dass von 80 beteiligten Firmen nur zwei nicht aus Sachsen kamen, dürfte ebenfalls nicht alltäglich sein. Der Heidenauer Unternehmer Uwe Saegeling kann auch darauf mit Recht stolz sein. Sein Ziel war es, wie er betont, mit dieser Arena eine „Heimstätte für den professionellen, höherklassigen Handball“ in Dresden zu errichten. Es soll zu einer Top-Adresse in dieser Sportart in Deutschland werden.

Einmalig ist die Arena schon jetzt durch ihren Glasboden, der erstmals weltweit in einer solchen Wettkampfhalle verlegt wurde. Er besteht aus 330 blau schimmernden 11,52 Millimeter dicken und je 180 Kilogramm schweren Platten aus Spezialglas, unter denen 2,5 Kilometer an LED-Linien verlegt sind, die je nach Sportart von unten das Spielfeld markieren. Maximal 3000 Zuschauer finden auf den Tribünen Platz. „Es soll ein Stimmungskessel werden, in dem die Fans die Heimmannschaft zum Sieg treiben“, hofft Saegeling, der dieses Schmuckkästchen jedoch nicht nur für den HC Elbflorenz, dem er als Präsident und Mäzen vorsteht, erbauen ließ.

„Es soll ein Haus für Fitness, Gesundheit, Wohlbefinden, für Profi- und Freizeitsport sein. Auch Sportler mit Handicap sind bei uns willkommen, denn wir haben alles zu einhundert Prozent barrierefrei gebaut. Und weil wir für alle offen sein wollen, gibt es bei uns auch keinen Zaun um unsere Arena, die wir als Entree zum Sportpark Ostra sehen“, so der Unternehmer. Architekt Sebastian Fest erläutert noch einmal die geschwungene Form der gesamten Konstruktion, die einen Kontrast zur gegenüberliegenden Yenidze bildet: „Wir wollten damit die Dynamik und auch die Leichtigkeit des Handballsports ausdrücken. Es ist wie ein Ballwurf in Richtung Yenidze.“

Das Eröffnungsprogramm

Freitag, 18 Uhr: Offizielle Eröffnung für geladene Gäste

Sonnabend, ab 10.30 Uhr: Tag der offenen Tür mit buntem Programm auf der Arena-Bühne:

  • Mieter der Ballspielhalle stellen sich vor, u. a. Eventmanagement, Physiotherapie, Personal Training, Sportausrüstung.
  • Tanz- und Sportvorführungen
  • Bastelstraße, Kinderschminken
  • - Quizralley durch die Halle
  • Talkrunde zur Nachwuchsförderung im Sportpark Ostra mit HC Elbflorenz und Dynamo Dresden

19 Uhr: Konzert mit Stamping Feet aus Berlin (Drum-Performance)

20.30 Uhr: Konzert mit Frida Gold

Sonntag, 18 Uhr: Harlem Globetrotters – Basketball-Show der Superlative

Ein zweites Highlight neben dem Glasboden ist zudem einer der insgesamt fünf Squash-Courts. Dieser Speed-Court bietet Möglichkeiten für neue Trainingsimpulse. So ist zum Beispiel ein Kamerasystem installiert, das eine komplette Spielanalyse erlaubt. „Damit werden wir die Squash-Szene in Dresden demnächst in Bewegung bringen“, verspricht Hallen-Betreiber Frank Lösche. „Wir denken, dass wir mit diesem Bau eine Arena geschaffen haben, die Dresden benötigt und auch verdient hat“, meint Uwe Saegeling.

Astrid Hofmann

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