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Mit Tim Miller gelingt den Eislöwen der nächste Coup

Eishockey Mit Tim Miller gelingt den Eislöwen der nächste Coup

Nach dem ersten Coup ließen die Dresdner Eislöwen gleich den nächsten folgen. Am Dienstag hatte der Zweitligist mit der kurzfristigen Rückkehr von Stürmer Harrison Reed überrascht, einen Tag später landete mit Tim Miller der nächste Neuzugang auf dem Flughafen in Klotzsche.

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Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel (l.) holte Tim Miller am Flughafen in Klotzsche ab.

Quelle: Astrid Hofmann

Dresden. Nach dem ersten Coup ließen die Dresdner Eislöwen gleich den nächsten folgen. Am Dienstag hatte der Zweitligist mit der kurzfristigen Rückkehr von Stürmer Harrison Reed überrascht, einen Tag später landete mit Tim Miller der nächste Neuzugang auf dem Flughafen in Klotzsche. Es war ein Blitztransfer. Erst am Morgen zuvor habe er das Angebot aus Dresden erhalten, so Miller. Nur ein paar Stunden später setzte er sich in Detroit in den Flieger und jettete via Amsterdam nach Dresden. „Ich hatte auch noch ein Angebot aus Österreich, aber das aus Dresden war für mich besser“, sagte der US-Amerikaner, dessen Großeltern aus Rüsselsheim stammen und der deshalb auch einen deutschen Pass besitzt. Und den bekam er bei seinem ersten Engagement in Deutschland – in Bremerhaven.

Spätestens jetzt dürften sich viele der blau-weißen Fans noch an den Stürmer erinnern. Der 30-Jährige, der in der vergangenen Saison in der DEL für Straubing auflief, gab sein Europa-Debüt bei den Fischtown Pinguins. Im November 2014 heuerte der in Davisburg/Michigan geborene Flügelstürmer bei den Nordlichtern an, feierte mit ihnen die Vizemeisterschaft. In der folgenden Spielzeit kam es zu der Playoff-Viertelfinalserie zwischen Bremerhaven und den Eislöwen, die die Elbestädter im siebenten Spiel für sich entschieden und damit die Pinguins und Ex-Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch rauskegelten. Miller war vor allem in der fünften Partie mit einem harten Check gegen Mark Cullen und einer „Diskussion“ mit Jeff Szwez aufgefallen. Zuvor hatte er auch schon eine Sperre wegen eines überharten Checks gegen einen Frankfurter Spieler absitzen müssen.

Auf jeden Fall punktete er zuverlässig, brachte es in seiner zweiten Saison für die Pinguins in 48 Spielen auf 18 Tore und 16 Assists. Zudem wussten die Trainer stets seine Kämpfer- und Nehmerqualitäten zu schätzen. Eislöwen-Trainer Franz Steer ist ebenfalls überzeugt von seinem Neuzugang: „Tim ist ein Spieler, der in der Offensive sehr variabel agieren kann. Ich kenne ihn noch aus meiner Zeit als Trainer in Rosenheim, weiß, dass er viel Qualität und Leidenschaft aufs Eis bringt. Er ist ein harter Spieler, den man nicht gern als Gegner hat. Umso mehr freuen wir uns, dass er zu unserem Team gehört.“

Tim Miller war schon heiß auf den ersten Einsatz am Freitag in Blau-Weiß: „Mein letztes Spiel habe ich im März für Straubing bestritten, habe mich bisher in der Heimat fit gehalten. Ich kann mich gut an die Playoff-Serie gegen die Eislöwen erinnern und weiß, dass Dresden eine wunderschöne Stadt ist, in der man gut leben kann.“ Von seinen Mitspielern kennt er neben Marius Garten und Tomas Schmidt, mit denen er bei den Pinguins spielte, auch Matt Siddall. „Ich habe mit ihm früher für die Northern Michigan University gespielt und mich auch bei ihm über die Eislöwen erkundigt“, berichtet Miller, der sich noch aus einem anderen Grund auf die Rückkehr nach Deutschland freut: „Ich habe damals meine Freundin in Bremerhaven kennengelernt, sie wohnt in Hannover“, verriet er.

Von Astrid Hofmann

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