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Marc Schulze will es wissen: Nach dem Oberelbe- kommt der City-Marathon

Leichtathletik Marc Schulze will es wissen: Nach dem Oberelbe- kommt der City-Marathon

Am 22. Oktober werden sich wieder viele Laufsportfreunde in der Dresdner Innenstadt treffen und vor toller Kulisse gegen ihren inneren Schweinehund ankämpfen. Auch Marc Schule will nach seinem Sieg beim Oberelbe-Marathon im Frühjahr nun beim City-Marathon angreifen.

Am 22. Oktober werden sich wieder viele Laufsportfreunde in der Dresdner Innenstadt treffen und vor toller Kulisse gegen ihren inneren Schweinehund ankämpfen.

Quelle: imago

Dresden. Jedes Jahr lockt der Dresden-Marathon tausende Läuferinnen und Läufer in unsere Stadt. Das wird auch am 22. Oktober so sein, wenn die 19. Auflage gestartet wird. „Eigentlich hätten wir ja schon in diesem Jahr unser Jubiläum, aber weil wir die erste Veranstaltung damals als Testlauf deklariert hatten, steht nun erst im kommenden Jahr die 20. Auflage auf dem Programm. Dafür lassen wir uns dann noch einiges einfallen“, erklärt Gerald Henzel vom veranstaltenden Verein.

Jetzt gilt aber erst einmal alle Konzentration dem diesjährigen Lauf. Bis Donnerstag registrierten die Organisatoren 3664 Anmeldungen. „Das ist schon ein kleines Plus gegenüber der Zahl zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr“, so Cheforganisator Peter Eckstein. Welche Anziehungskraft der Dresden-Marathon inzwischen hat, zeigt sich auch daran, dass 17 Prozent der Anmeldungen aus dem Ausland kommen. „Bisher haben wir Läuferinnen und Läufer aus 46 Nationen in den Startlisten, darunter aus Tschechien, Dänemark, Polen und Großbritannien“, berichtet Eckstein. Besonders freut er sich, dass auch Lokalmatador Marc Schulze dabei sein wird. „Nachdem er beim Berlin-Marathon wegen Magenproblemen aufgeben musste, will er nun sein Glück bei uns versuchen“, so Peter Eckstein. Immerhin hatte der 32-jährige Wahl-Dresdner schon im Frühjahr dieses Jahres zum zweiten Mal in Folge den Oberelbe-Marathon für sich entschieden.

Auch in diesem Jahr bleiben die Veranstalter ihrer Philosophie treu und werden keine Top-Athleten mit Antritts- oder Übernachtungsgeldern anlocken. „Bei uns liegt das Geld wie immer hinter der Ziellinie“, betont der Organisationschef. So bekommen die Sieger bei Frauen und Männern jeweils 2000 Euro. Extra-Prämien werden zudem für Streckenrekorde ausgeschüttet. Allerdings steht bei den Frauen die Bestzeit der Polin Aniela Nikiel von 2:35:13 Stunden bereits seit 2003. Bei den Männern stellte er im vergangenen Jahr der Kenianer Joseph Kyengo Munywoki in 2:10:21 Stunden einen neuen Rekord auf. Sonderprämien erhalten auch diesmal die besten Sachsen, die eine Meißner Vase mit nach Hause nehmen dürfen, und die besten Europäer bekommen bei Erreichen einer bestimmten Zeit je 600 Euro. Neu ist in diesem Jahr, dass sich die besten Deutschen ebenfalls über eine Extra-Prämie freuen können – ein Wochenend-Aufenthalt im Tropical Island.

Wegen den Bauarbeiten auf der Augustusbrücke muss für die 19. Auflage die Streckenführung ein wenig geändert werden. Der Start erfolgt diesmal auf der Pieschener Allee. Und auch in der Neustadt gibt es kleine Kurskorrekturen wegen einem Baukran. Ansonsten laufen die Teilnehmer wie gewohnt an vielen Sehenswürdigkeiten in der Dresdner City vorbei. Traditionell werden an der Strecke Cheerleader, Samba-Bands und –Trommler den Athleten einheizen und sie unterstützen. Und natürlich hoffen die Organisatoren auf möglichst viele Zuschauer.

Neben dem Marathon stehen auch wieder ein Halbmarathon, der 10-km-Lauf und ein Zehntelmarathon auf dem Programm, das wie üblich durch die Marathon-Messe im Kongresszentrum abgerundet wird.

Meldeschluss ist am 5. Oktober (Datum des Poststempels) oder Online unter www.dresden-marathon.com am 9. Oktober (24 Uhr).

Von Astrid Hofmann

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