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Marc Schulze will den Rekord zum Jubiläum

20. Oberelbe-Marathon Marc Schulze will den Rekord zum Jubiläum

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und sogar Petrus spielt diesmal mit. Wenn am Sonntag die 20. Auflage des Oberelbe-Marathons in Königstein gestartet wird, versprechen die Wetterfrösche Temperaturen bis 15 Grad und Sonnenschein.

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Lokalmatador Marc Schulze will diesmal den Streckenrekord brechen.

Quelle: Chr. Modla

Dresden. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und sogar Petrus spielt diesmal mit. Wenn am Sonntag die 20. Auflage des Oberelbe-Marathons in Königstein gestartet wird, versprechen die Wetterfrösche Temperaturen bis 15 Grad und Sonnenschein. „Nach den Wetterkapriolen im vergangenen Jahr haben wir uns das zu unserem Jubiläum auch mal verdient“, meint Organisationschef Uwe Sonntag. Und auch die Anmeldungen zaubern ihm ein Lächeln ins Gesicht. Gestern waren es 5858 Läuferinnen und Läufer, die eine der angebotenen Distanzen in Angriff nehmen wollen. Da heute (15 bis 19 Uhr) und morgen (10 bis 18 Uhr) noch Nachmeldungen bei der Marathon-Messe im World Trade Center möglich sind, können die Veranstalter sogar auf einen neuen Teilnehmerrekord hoffen.

Uwe Sonntag ist bereits seit der vierten Auflage dabei, weiß aber auch noch, wie schwer der Start 1998 war: „Damals gab es zwei Marathonläufe in Dresden an einem Tag, weil sich die Organisatoren nicht einigen konnten. Das war damals am 8. November. Ein halbes Jahr später gab es dann die Einigung, dass der Dresden-Marathon im Herbst und unserer im Frühjahr stattfindet“, erinnert sich der Organisationschef, der so manche Anekdote aus den vergangenen Jahren erzählen könnte. So zum Beispiel diese: „Im Oktober 2010 wurden nach 69 Tagen in 600 m Tiefe 33 chilenische Bergleute aus einer Grube befreit. Einer der Bergleute lief täglich einige Kilometer im Stollen. Wir haben Edison Pena im Jahr 2011 zu uns eingeladen. Er bestritt den Halbmarathon. Mit seinem Bergleiter habe ich heute noch Kontakt.“

Das persönliche Highlight von Uwe Sonntag aber war 2015 der Weltrekord im 10-km-Rückwärtslauf von Thomas Dold. „Er absolvierte die Strecke als Erster in einer Zeit unter 40 Minuten. Das war grandios, auch, weil es uns in der Organisation alles abverlangt hat und weil dann die Stimmung im Steyer-Stadion richtig toll war“, schwärmt Sonntag, der in seinen Teilnehmerlisten einmal recherchiert hat und mit Reinhard Trademann aus Dresden den treuesten Läufer gefunden hat, der immerhin 19. Mal am Oberelbe-Marathon teilnahm.

Wie oft Lokalmatador Marc Schulze schon dabei war, vermag der Titelverteidiger gar nicht genau zu sagen. Dafür aber weiß er genau, was er an diesem Sonntag erreichen will: „Ich möchte den Streckenrekord brechen“, lautet die klare Ansage des 32-Jährigen. Das bedeutet, er muss die 42,195 Kilometer von Königstein bis ins Heinz-Steyer-Stadion unter 2:23:38 Stunden laufen. So schnell war nämlich der Berliner Niels Bubel im Jahr 2015. Und der Hauptstädter wird wohl auch bei der Jubiläumsauflage einer der härtesten Konkurrenten sein.

Auf dem Plan stehen neben dem Marathon auch ein Halbmarathon, der 10-km-Lauf, erstmals ein 5-km-Lauf und der 2,7-km-Minimarathon.

Von Astrid Hofmann

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