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Kooperation zwischen den Dresden Titans und dem BK Usti nad Labem wird ausgebaut

Basketball Kooperation zwischen den Dresden Titans und dem BK Usti nad Labem wird ausgebaut

Was mit einem Freundschaftsspiel der beiden Männermannschaften begann, hat seit 2008 zu einer engen Partnerschaft beider Vereine im Kinder- und Jugendbereich geführt, die von 2011 bis 2014 im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Ziel-3-Projekts „Basketball kennt keine Grenzen“ ihren bisherigen Höhepunkt fand.

Der Basketball-Nachwuchs aus Dresden und Usti traf sich jüngst in der Margon-Arena.

Quelle: Philipp Cherubim

Dresden.

Bis heute hält die deutsch-tschechischen Freundschaft. So trafen sich die U12-Mannschaften aus Usti und Dresden jüngst am Rande eines Bundesliga-Heimspiels in der Margon-Arena. Bevor die Nachwuchsmannschaften beider Vereine zu Ostern gemeinsam zum internationalen Jugend-Turnier ins tschechische Klatovy aufbrechen, durften die jungen Korbjäger vor gut 1700 Zuschauern mit ihren Vorbildern einlaufen und in der Halbzeitpause eine kurze Kostprobe ihres Könnens geben. Am Rande präsentierten beide Klubs ihre Pläne, ab dem kommenden Sommer ihre Kooperation im Rahmen des SN-CZ-Förderprogramms durch einen grenzübergreifenden Austausch wieder intensivieren.

So haben der BK Usti nad Labem und die Dresden Titans im Laufe des vergangenen Jahres ein erneutes Austauschprojekt bei der Europäischen Union beantragt. Unter dem Titel „Basketball als Brücke für die Jugend in der Euroregion Elbe/Labe“ wollen beide Klubs in den Jahren 2017 bis 2020 den Gedanken der sportfreundschaftlichen Zusammenarbeit in der Grenzregion Sachsen-Böhmen weiter ausbauen und diesmal auch mehrere Vereine und Schulen mit ca. 2500 Kindern in ihren Austausch einbinden. „Nach den positiven Erfahrungen der letzten Jahre wollen wir unsere gewachsene Freundschaft auch auf andere Vereine übertragen, um noch viel mehr Kinder aus der Grenzregion über ihre gemeinsame Basketball-Leidenschaft zusammenzuführen“, erklärt Titans-Präsident Thorsten Hinz das Vorhaben.

Unterstützung erhalten die Projektpartner nicht nur von zahlreichen anderen Vereinen aus der Region, die ihr Interesse an der Teilnahme an über 50 geplanten Maßnahmen (Trainingslager, Turnier, Camps, Ferienaustausch, Fortbildungen) bereits bekundet haben, sondern auch aus der Politik. Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames freut sich über das Vorhaben: „Die Landeshauptstadt pflegt bereits auf vielen Gebieten eine enge Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Nachbarn aus Usti. Der Sport ist ein idealer Multiplikator, um die Menschen im Grenzgebiet weiter zusammenzuführen.“ Seine tschechische Amtskollegin Vera Nechybová pflichtet ihm bei: „Auch die Stadt Usti nad Labem wird die Zusammenarbeit zwischen den Jugendmannschaften und Trainern der beiden Vereine unterstützen, denn wir sind davon überzeugt, dass dieser Austausch sich bereits bisher bewährt hat.“

Von Gert Küchler

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