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HC Rödertal - in acht Jahren in die erste Liga

Handball HC Rödertal - in acht Jahren in die erste Liga

Nun spielt der HC Rödertal also doch ab der kommenden Saison in der Handball-Bundesliga das Frauen - acht Jahre nach der Vereinsgründung in einer Pension in Großröhrsdorf. Dabei wollten die Verantwortlichen zunächst gar nicht.

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Nun spielt der HC Rödertal also doch ab der kommenden Saison in der Handball-Bundesliga das Frauen - acht Jahre nach der Vereinsgründung in einer Pension in Großröhrsdorf.

Quelle: Verein

Großröhrsdorf. Nun spielt der HC Rödertal also doch ab der kommenden Saison in der Handball-Bundesliga das Frauen - acht Jahre nach der Vereinsgründung in einer Pension in Großröhrsdorf. Dabei wollten die Verantwortlichen zunächst gar nicht. Sportlich hatten die „Rödertalbienen“ als Tabellendritter der 2. Bundesliga die Voraussetzung für den vierten Aufstieg seit Bestehen gelegt. Nach dem letzten Saisonspiel teilte Vereinspräsident und Gründungsmitglied Andreas Zschiedrich aber mit: „Die finanziellen Risiken wären einfach zu hoch und wohin das führen kann, zeigen uns aktuelle Beispiele.“

Der junge Verein nahe Dresden erklärte damals, keine zusätzliche Bankbürgschaft für die 1. Bundesliga einreichen zu wollen und den Lizenzantrag für die 1. Bundesliga in der Saison 2017/18 zurückzuziehen. An wen Zschiedrich damals als mahnendes Negativbeispiel dachte, kann nur vermutet werden. Dass es um den HC Leipzig ging, liegt zumindest nahe.

Der mit 1,3 Millionen Euro verschuldete HCL hatte am Samstag Insolvenz anmelden müssen. Und Rödertal rückt für den sechsmaligen deutschen Meister in die Bundesliga nach. Der siebenmalige Pokalsieger Leipzig darf vorerst maximal in der 3. Liga spielen. Der HCR war am 8. Juni bereits als eventueller Nachrücker durch einen Vorstandsbeschluss der Handball Bundesliga Frauen (HBF) zugelassen worden.

„Wir haben den Antrag gestellt - und stehen auch jetzt dazu“, sagte der Zschiedrich nun dem MDR. Doch auf Zschiedrich, der als zweiter Stellvetretender Vorsitzender mit im fünfköpfigen HBF-Vorstand sitzt, kommt nun viel Arbeit zu. „Allerdings sind die Probleme für uns größer geworden. Es beginnt jetzt die harte Arbeit. Wir konnten schließlich bisher bestimmte Verträge, beispielsweise mit Spielerinnen, nicht abschließen.“

Hinter dem Verein liegt ein rasanter Aufstieg. Am 1. März 2009, wie auf der Club-Homepage nachzulesen ist, gegen 18.30 Uhr wurde er gegründet. Aufstgieg von der Oberliga Sachsen in die Mitteldeutsche Oberliga 2010, Aufstieg in die 3. Liga 2012, Aufstieg in die 2. Bundesliga 2013. Und nun der Aufstieg in die erste Liga.

dpa

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