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HC Rödertal fiebert Sachsenderby entgegen

Handball HC Rödertal fiebert Sachsenderby entgegen

Für die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal steht an diesem Sonnabend (19 Uhr) das spannende Sachsenderby gegen den BSV Sachsen Zwickau auf dem Plan. Das Duell hat auch diesmal eine besondere Brisanz, denn die Gastgeberinnen aus dem Rödertal spielen noch um Platz zwei, während Zwickau gegen den Abstieg kämpft.

Trainer Karsten Moos (l.) und Präsident Andreas Zschiedrich erwarten einen Heimsieg des HCR.

Quelle: Archiv/soccerfoto

Großröhrsdorf. Für die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal steht an diesem Sonnabend (19 Uhr) das spannende Sachsenderby gegen den BSV Sachsen Zwickau auf dem Plan. Das Duell hat auch diesmal eine besondere Brisanz, denn die Gastgeberinnen aus dem Rödertal spielen noch um Platz zwei, während Zwickau gegen den Abstieg kämpft und mit dem Rücken zur Wand steht.

Nach gutem Saisonstart schlitterten die Westsachsen in eine Krise, Ende Februar wurde deshalb auch Trainer Andy Palm suspendiert. Nun soll es Corinna Cupcea richten. Die gebürtige Rumänin spielte seit 2006 für den Verein, wechselte ins Trainerlager und war ab 2012 Co-Trainerin des Bundesligateams. Ab 2015 arbeitete sie dann in ihrem Beruf als Architektin. Nun soll sie die Mannschaft vor dem Abstieg retten.

Derzeit fehlen dem Tabellen-13. zwei Punkte zum rettenden Ufer. Die Rödertalbienen, die das Hinspiel mit 22:18 gewannen und die auf Rang fünf liegen, haben die Medaillenplätze noch im Blick. Allerdings darf man sich gegen Zwickau keinen Ausrutscher erlauben, denn danach kommen mit Trier und Spitzenreiter Auerbach zwei ganz schwere Brocken.

HCR-Trainer Karsten Moos ist zuversichtlich, zumal am letzten Wochenende Jurgita Markeviciute ihr Comeback geben konnte und er damit wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Moos warnt dennoch: „Zwickau darf man keinesfalls unterschätzen. Sie haben ausgezeichnete Einzelspielerinnen und gerade in einem Derby sind die doppelt motiviert. Wir müssen von Beginn an versuchen, die Akzente zu setzen. Mit der Defensivarbeit war ich in den letzten Spielen sehr zufrieden, nur in der Offensive müssen wir noch zulegen und unsere Möglichkeiten konsequenter nutzen.“

Von Astrid Hofmann

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