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HC Elbflorenz zu Gast in Dessau-Roßlau

Handball HC Elbflorenz zu Gast in Dessau-Roßlau

Es wird ein ganz besonderes Spiel für Trainer Christian Pöhler, wenn sein HC Elbflorenz in der 2. Handball-Bundesliga in Dessau antritt. Denn dort trifft der Dresdner Coach auf seinen Freund und früheren Lehrmeister Uwe Jungandreas, der den Dessau-Roßlauer HV betreut. Beide Mannschaften sind zudem Tabellennachbarn, Spannung ist garantiert.

HCE-Trainer Christian Pöhler hofft am Sonnabend auf den dritten Sieg in Serie.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Viele Ost-Derbys gibt es in dieser 2. Handball-Bundesliga der Männer nicht. Schließlich mischen mit Aufsteiger HC Elbflorenz, Dessau, Aue und Eisenach nur vier Teams aus den neuen Bundesländern im Konzert der 20 Mannschaften mit. Für den Aufsteiger aus Dresden ist das erste Derby an diesem Sonnabend beim Dessau-Roßlauer HV auch gleich ein ganz besonderes und das gleich aus mehreren Gründen. So sind beide Teams nach neun Spieltagen direkte Tabellennachbarn – die Anhaltiner rangieren auf dem zehnten Platz, zwei Punkte dahinter auf Rang elf der HC Elbflorenz. Zum anderen trifft HCE-Trainer Christian Pöhler auf seinen früheren Lehrmeister Uwe Jungandreas.

Vor 15 Jahren heuerte der damals mit 22 Jahren jüngste Zweitliga-Co-Trainer Pöhler bei Concordia Delitzsch und dessen Cheftrainer Jungandreas an. Fünfeinhalb Jahre währte die enge Zusammenarbeit und die Freundschaft, die damals entstand, währt bis heute. „Es war schon eine intensive Zeit mit Höhen und Tiefen“, erinnert sich Pöhler, der zwei entscheidende Dinge von Jungandreas für seine Trainerlaufbahn mitgenommen hat: „Erstens den Umgang mit den Spielern. Offen, ehrlich, immer geradlinig und kompromisslos. Und zweitens, Vertrauen in junge Athleten zu setzen. Letzteres zahlt sich auch bei uns jetzt gerade aus, wie Adrian Kammlodt und Nils Gugisch in den letzten beiden Spielen gezeigt haben“, betont der 37-Jährige.

Allerdings bestreitet er nicht das erste Duell gegen seinen einstigen Lehrmeister. „Mit Bernburg haben wir schon drei Partien gegeneinander bestritten. Zweimal mit Siegen für Dessau, einmal haben wir mit Bernburg gewonnen“, weiß Pöhler, der sonst jede Woche mit Uwe Jungandreas telefoniert. „Nur in so einer Derby-Woche ist es ein ungeschriebenes Gesetz, das wir da nicht miteinander sprechen“, verrät er.

Neben seinem 55-jährigen Lehrmeister kennt der Elbflorenz-Coach aber auch die meisten der Dessauer Spieler. „Fast alle hatte ich früher in der Jugend und zwei der tschechischen Jungs haben bei mir die Trainer-C-Lizenz gemacht“, berichtet Christian Pöhler, der sich natürlich auf seine Mannschaft konzentriert. „Die Aufgabe ist durch unsere Verletzungsausfälle nicht einfacher geworden. Wir sind als Team gefordert, noch geschlossener als gegen Hagen aufzutreten. Wir haben eine Chance, wenn wir an die sehr guten Phasen aus der letzten Partie anknüpfen“, so der Coach.

Von Astrid Hofmann

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