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HC Elbflorenz will in Coburg noch einmal Vollgas geben und den Leipzigern helfen

Handball HC Elbflorenz will in Coburg noch einmal Vollgas geben und den Leipzigern helfen

Meister sind sie schon, doch satt noch nicht: Auch beim letzten Saisonspiel wollen die Spieler von Trainer Christian Pöhler noch einmal punkten. Große Hoffnungen in die Dresdner setzen vor allem die Spieler von LVB Leipzig. Sie könnten Schrittmacherdienste gebrauchen, denn Coburg kämpft auch noch um den Klassenerhalt.

Sebastian Greß (l.) möchte mit dem HC Elbflorenz auch in Coburg eine gute Leistung abliefern.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Nach den ausgiebigen Aufstiegsfeierlichkeiten sind die Handballer des HC Elbflorenz an diesem Sonnabend noch einmal auf der Platte gefordert. Das letzte Saisonspiel beim HSC Coburg II steht an. Während es für den Zweitliga-Aufsteiger um nichts mehr geht, hat diese Partie aber im Abstiegskampf eine große Bedeutung. Durch einen Überraschungssieg gegen Groß-Bieberau haben sich die Coburger mit einem Punkt Vorsprung vor LVB Leipzig auf den ersten Nichtabstiegsrang geschoben. Wollen die Messestädter noch dem Abstieg entrinnen, müssen sie ihr Heimspiel gegen Groß-Bieberau gewinnen und dann auf den Erfolg von Elbflorenz in Coburg bauen.

Diese Konstellation ist den Dresdnern durchaus bewusst und sie versprachen schon vergangene Woche den Leipzigern, dass sie im letzten Saisonspiel nichts anbrennen lassen werden. Sebastian Greß betont: „Es ist der Anspruch an uns selbst, dass wir eine ordentliche Leistung abliefern. Schließlich wollen wir mit dem 18. Sieg in Folge die Saison abschließen und nicht mit einer Niederlage.“ Das sieht natürlich Trainer Christian Pöhler ganz genauso und er berichtet: „Seit Mittwoch hat das Training bei uns wieder richtig Fahrt aufgenommen. Wir bereiten uns wie immer ordentlich vor, zumal der Gegner nicht zu unterschätzen ist. Die Coburger Mannschaft ist eine ganz besondere Mischung aus sehr jungen Spielern und älteren, erfahrenen Haudegen, die zum Teil sogar Erstligaerfahrung mitbringen. Da gilt es, clever zu spielen. Wir sind auf jeden Fall vorgewarnt.“

Verzichten muss der HCE-Coach auf Patrik Hruscak, der mit der slowakischen Nationalmannschaft unterwegs ist. „Aber unser Kader ist zum Glück breit aufgestellt und einige Spieler, die zuletzt nicht so häufig zum Einsatz kamen, brennen noch einmal darauf, ihr Können zu zeigen“, so Pöhler. Unmittelbar nach der Partie werden die Dresdner schnell in Richtung Heimat düsen, wo sie noch zur Einweihungsparty der neuen Ballsport-Arena erwartet werden. Übrigens wird der Zweitliga-Aufsteiger das Training noch bis 19. Mai fortsetzen und auch auf Werbe-Tour gehen. So bestreiten die Pöhler-Schützlinge am 12. und 13. Mai zwei Spiele bei Oberlausitz Cunewalde (Sachsenliga) und beim VfL Waldheim (Verbandsliga) sowie am 17. Mai beim LHV Hoyerswerda (Sachsenliga).

Von Astrid Hofmann

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