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HC Elbflorenz verliert in Dessau

Handball HC Elbflorenz verliert in Dessau

Die Dresdner Zweitliga-Handballer haben das Ostderby in Sachsen-Anhalt verloren. Sie unterlagen am Samstagabend dem Dessau-Roßlauer HV mit 20:23. Vor 1336 Zuschauern konnte die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler nicht in Bestbesetzung antreten, lieferte den Gastgebern aber lange einen spannenden Kampf.

HCE-Trainer Christian Pöhler und seine Mannschaft fuhren ohne Punkte nach Hause.

Quelle: Matthias Rietschel

Dessau-Roßlau/Dresden. Lange Zeit lagen die Handballer des HC Elbflorenz auf Kurs, doch am Ende verloren sie das Ost-Derby beim Dessau-Roßlauer HV mit 20:23 (12:10). Damit musste sich auch Trainer Christian Pöhler wieder einmal seinem ehemaligen Lehrmeister Uwe Jungandreas geschlagen geben. „Natürlich haben wir anschließend einen Plausch gemacht“, sagte Pöhler, als er die erste Enttäuschung über die fünfte Saison-Niederlage verdaut hatte.

Die 1336 Zuschauer erlebten von der ersten Minute an ein spannendes und kampfbetontes Zweitliga-Duell. Dabei musste der Dresdner Trainer auch diesmal auf die verletzten Nils Kretschmer, Sebastian Greß, Daniel Zele und Norman Flödl verzichten. Im Tor vertraute er diesmal von Beginn an seiner Nummer eins Mario Huhnstock. Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde konnten sich die Gäste in der 20. Minute erstmals mit drei Toren (9:6) absetzen und dann mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabien gehen. „Unter unseren Voraussetzungen war das eine sehr gute erste Hälfte, vor allem in der Abwehr. „Wir haben jedoch noch ein paar Chancen liegenlassen, hätten sogar etwas deutlicher führen können“, befand Pöhler später. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Elbestädter bis zum 16:15 (40.) stets in Front, nach dem 17:17 (44.) aber kippte die Partie. Dann schlichen sich bei den Gästen mehr Fehler ein und der Dessauer Keeper Philip Ambrosius glänzte immer wieder mit tollen Paraden. Binnen sieben Minuten zogen nun die Anhaltiner auf 20:17 davon und ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. „Wir haben dann etwas den Mut verloren, auch fehlte bei den Würfen die Qualität. Dazu haben wir in Über- und Unterzahl nicht gut agiert. Da machten sich am Ende schon die Ausfälle bemerkbar. Insgesamt lag die Last zu sehr auf einigen wenigen Schultern“, analysierte Pöhler, der hinzufügte: „Ein Punkt wäre für uns schon drin gewesen.“

Am spielfreien Wochenende wartet auf die Fans ein Highlight, denn am Freitag (19 Uhr) bestreitet Elbflorenz in Radeberg ein Freundschaftsspiel gegen den Erstligisten MT Melsungen. ah

Elbflorenz-Tore: Quade 4, Jurgeleit, Kammlodt, Buschmann je 3, Becvar, Hruscak je 2, Dierberg 2/2, Boese 1/1.

Von Astrid Hofmann

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