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HC Elbflorenz unterliegt Bietigheim 28:33

Handball HC Elbflorenz unterliegt Bietigheim 28:33

Das zweite Heimspiel der angelaufenen Zweitliga-Saison haben die Handballer des HC Elbflorenz gegen die Gäste aus Bietigheim nach großem Kampf mit 28:33 verloren. Vor 1500 Zuschauern in der neuen Ballsportarena hielten die Hausherren lange gut mit, doch der Favorit aus Süddeutschland war insgesamt einfach cleverer.

Der Dresdner Sebastian Greß wird von zwei Bietigheimern rustikal am Torwurf gehindert.
 

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden.  Für die Handballer des HC Elbflorenz hat es am Freitag gegen die SG BBM Bietigheim nicht zu Zählbarem gereicht. Der Zweitliga-Aufsteiger unterlag vor rund 1500 Fans dem Vorjahresfünften mit 28:33 (11:15). Trotz der zweiten Niederlage bekam der Neuling von Gäste-Trainer Hartmut Mayerhoffer ein Kompliment: „Es war ein hartes Stück Arbeit, wir sind heilfroh, die beiden Punkte mitzunehmen. Elbflorenz wird hier in dieser Halle nicht noch so viele Punkte hergeben.“ Das war für seinen Dresdner Kollegen Christian Pöhler allerdings nur ein kleiner Trost. Er hatte sich mit seinem Team etwas mehr vorgenommen, aber er musste nach 60 Minuten konstatieren: „Wir erkennen den Sieg neidlos an. Bietigheim war in allen Belangen die reifere Mannschaft.“

Mit einem verwandelten Siebenmeter durch René Boese startete Elbflorenz in die Partie. Bis zum 7:8 (17.) blieb das Geschehen ausgeglichen. Dann aber häuften sich bei den Gastgebern die Ballverluste, vor allem haperte es eindeutig an der Chancenverwertung. So konnte sich Bietigheim auf 13:7 absetzen. Erst in der 26. Minute erlöste Sebastian Greß seine Mannschaft mit dem achten Treffer. Am Ende ging es mit einem Vier-Tore-Rückstand zum Pausentee. Allein die Statistik zeigt, woran es in der ersten Hälfte haperte: Mit einer Angriffsquote von 37,9 Prozent lag die Elbflorenz-Sieben deutlich hinter den Gästen (51,7) zurück.

Der verletzte Henning Quade litt auf der Tribüne mit seinem Team mit und stellte fest: „Wir halten den Matchplan nicht ein und wir leisten uns zu viele Fehler.“ Aber er meinte zuversichtlich: „Wenn wir das ändern, geht hier auf jeden Fall etwas.“ Und es änderte sich nach dem Seitenwechsel einiges. Pöhler hatte offensichtlich die richtigen Worte in der Kabine gefunden. Nun starteten seine Schützlinge eine Aufholjagd. Als Robin Hoffmann in der 46. Minute zum 22:22 traf, bebte die Halle. Dann aber gerieten die Pöhler-Männer in doppelte Unterzahl und die Schwaben nutzten die Gelegenheit, um sich wieder auf drei Tore (27:24/51.) abzusetzen. Als Elbflorenz dann auch noch einige Möglichkeiten vergab, machte der Favorit alles klar. Bereits am Sonntag müssen die Elbestädter bei Balingen-Weilstetten ran.

Elbflorenz-Tore: Boese 7/7, Greß 5, de Santis 4, Födl, Zele je 3, Jurgeleit 2, Becvar, Hoffmann, Gugisch je 1, Dierberg 1/1.

Von Astrid Hofmann

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