Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Google+
HC Elbflorenz siegt vor Rekordkulisse

Handball HC Elbflorenz siegt vor Rekordkulisse

Der HC Elbflorenz hat die hohe Niederlage in Saarlouis am Sonntag vergessen machen können. Vor 2581 Zuschauern in der neuen Ballsportarena an der Yenidze gewannen die Männer von Trainer Christian Pöhler gegen den Ex-Bundesligisten ThSV Eisenach mit 30:27 (14:13) und begeisterten ihre stetig wachsende Fangemeinde.

René Boese vom HC Elbflorenz kommt gegen den Eisenacher Keeper zum Torwurf.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Den ersten Derby-Sieg in der zweiten Liga eingefahren und das vor erstmals ausverkauftem Haus – die Wiedergutmachung ist den Handballern des HC Elbflorenz mit dem fünften Heimsieg in Serie eindrucksvoll gelungen. Nach der bitteren Pleite am Mittwoch in Saarlouis setzten sich die Schützlinge von Christian Pöhler am Sonntag vor der Rekordkulisse von 2581 Zuschauern in der heimischen Ballsportarena gegen den THSV Eisenach mit 30:27 (14:13) durch.

„Das war eine überragende Kulisse, die Fans haben uns zum Sieg getragen. Es ist großartig zu sehen, wie der Handballsport hier angenommen wird. Der erste Derby-Sieg gegen einen so etablierten Bundesligisten wie Eisenach ist natürlich besonders schön“, sagte ein strahlender Julius Dierberg. René Boese fügte hinzu: „Ich habe schon so viele Derbys gegen Eisenach gespielt, aber einen klaren Sieg gegen sie gab es nie. Die Zuschauer waren einfach nur Wahnsinn und der Derby-Sieg ist richtig geil“, jubelte der erfahrene 33-Jährige, der besonders in der entscheidenden Schlussphase mit wichtigen Toren glänzte.

Henning Quade befand, dass das Team nach der Pleite in Saarlouis dem Druck gut standgehalten habe: „Die Mannschaftsleistung war diesmal überragend, wir waren beweglicher in der Abwehr und auch das Zusammenspiel zwischen den Torhütern und der Defensive klappte deutlich besser. Jetzt müssen wir das aber auch einmal auswärts so auf die Platte bringen“, forderte der Kreisläufer zugleich.

Die Partie hatte ganz nach dem Geschmack der Heimfans begonnen. In der 13. Minute führten die Hausherren mit 8:3. Doch die Gäste stellten um und nun lief bei den Pöhler-Schützlingen plötzlich nicht mehr viel im Angriff. Binnen vier Minuten büßten sie den Vorsprung ein. Bis zur Pause blieb das Spiel heiß umkämpft auf Augenhöhe. Das setzte sich auch nach dem Seitenwechsel erstmal so fort, wobei die Gastgeber immer wieder mit ein oder zwei Toren in Führung gehen konnten. Knackpunkt der Partie war wohl die 41. Minute, als der Eisenacher Duje Miljak mit der dritten Zeitstrafe „Rot“ sah.

„Damit fehlte bei meinem Team eine zentrale Größe und vor allem die Abwehrstabilität“, bekannte später Gäste-Trainer Christoph Jauernik. Seine Jungs führten zu diesem Zeitpunkt mit 19:18. Einige starke Paraden von Torhüter Mario Huhnstock und einige sehenswerte Tempogegenstöße brachten die Hausherren dann auf den richtigen Weg. Als René Boese mit zwei schnellen Toren hintereinander den Vorsprung auf 28:24 (55.) ausbaute, war die Entscheidung gefallen.

„Unser Matchplan ist aufgegangen. Und natürlich hat uns die fantastische Kulisse getragen“, freute sich Christian Pöhler, der sich noch gut an die vergangene Saison erinnern kann: „Damals haben wir das erste Heimspiel in unserer alten Halle vor 138 Zuschauern gespielt. Die jetzige Entwicklung zeigt schon, dass unser Weg stimmt.“

Boese 7, Dierberg 6/3, Buschmann, Kammlodt je 4, Hruscak 3, de Santis, Quade je 2, Becvar, Jurgeleit je 1.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr