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HC Elbflorenz möchte seine Tabellenführung in Hannover-Burgdorf festigen

Handball HC Elbflorenz möchte seine Tabellenführung in Hannover-Burgdorf festigen

Nach dem knapp gewonnenen Spitzenspiel gegen Hildesheim sind die Dresdner am Sonnabend in Niedersachsen in der Pflicht, ihre gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu verteidigen. Jetzt sind sie die Gejagten.

Tim-Philipp Jurgeleit wird auch am Samstag in Hannover versuchen, sich am Kreis durchzusetzen.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Mit dem Sieg gegen Hildesheim haben die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz am vergangenen Wochenende die Tür zur zweiten Liga weit aufgestoßen. Deshalb gönnte Trainer Christian Pöhler seinen Schützlingen auch die verdiente Feier von Herzen. Doch in dieser Woche hieß es für den Spitzenreiter, schnell wieder den Fokus auf die nächste schwere Aufgabe zu lenken. „Natürlich war es schon einschneidend, was sich da nach dem Sieg an Emotionen entladen hat“, räumt der Coach ein, er bremst aber zugleich vorzeitige Euphorie: „Ich habe immer gesagt, abgerechnet wird nach 30 Spieltagen. Es müssen auch jetzt alle verstehen, dass wir noch nichts erreicht haben. Die Ausgangslage hat sich deutlich verbessert, mehr aber nicht.“

Gerade die Aufgabe an diesem Wochenende bei der zweiten Vertretung von Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat es in sich. „Das ist ein unberechenbarer Gegner, zumal an diesem Wochenende die Bundesliga pausiert. Da können beim Gegner einige Spieler aus der ersten Mannschaft auftauchen, die noch Spielpraxis sammeln sollen. Da gibt es sicher vier potenzielle Kandidaten und ich rechne deshalb mit ihrer stärksten Formation. Zudem verfügen die Burgdorfer über sehr viele junge exzellent ausgebildete Handballer, die technisch und athletisch super drauf sind. Ihre A-Jugend ist ein heißer Kandidat auf den deutschen Meistertitel“, weiß Pöhler und fordert deshalb: „Wir müssen dort alles in die Waagschale werfen, um die beiden Punkte mitzunehmen.“ Das Umschalten auf den Trainingsalltag fiel manchen Spielern gar nicht so leicht. „Am Dienstag musste ich da schon die Zügel anziehen, aber ab Mittwoch waren dann alle wieder voll konzentriert“, verrät der Trainer schmunzelnd.

Natürlich sind die Dresdner beim Tabellenneunten trotzdem der klare Favorit. Und die Männer um Kapitän Rico Göde haben zuletzt auch gezeigt, dass sie mit dieser Rolle umgehen können. Aufbauspieler Nils Kretschmer meint: „Der Sieg gegen Hildesheim war schön und wir haben ihn uns wirklich verdient. Dafür haben wir in den letzten Wochen gekämpft und viel Schweiß gelassen. Allerdings wissen wir auch, dass dieser Erfolg seinen Wert verliert, wenn wir jetzt nicht fokussiert bleiben. Die Saison ist noch nicht vorbei und wir sind nun die Gejagten. Daher müssen wir weiterhin von Spiel zu Spiel schauen und dürfen uns auf keinen Fall ausruhen.“

Von Astrid Hofmann

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