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HC Elbflorenz holt Keeper Huhnstock

Handball HC Elbflorenz holt Keeper Huhnstock

Während die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz noch um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpfen, wird im Hintergrund bereits am Kader für die kommende Saison gebastelt. So stehen schon jetzt mit Tjark Desler und Torhüter Henrik Ruud Tovas zwei Abgänge fest. Gestern verkündeten die Dresdner nun auch den ersten Neuzugang.

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Torhüter Mario Huhnstock spielt ab der nächsten Saison für Elbflorenz.

Quelle: imago/Eibner

Dresden. Während die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz noch um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpfen, wird im Hintergrund bereits am Kader für die kommende Saison gebastelt. So stehen schon jetzt mit Tjark Desler und Torhüter Henrik Ruud Tovas zwei Abgänge fest. Gestern verkündeten die Dresdner nun auch den ersten Neuzugang. So heuert mit Mario Huhnstock ein erstligaerfahrener Keeper bei Elbflorenz an und unterschreibt einen Vertrag bis 2019.

Der 30-Jährige stammt aus Staßfurt, wo er auch mit dem Handball begann. Anschließend stand er bei Einheit Halle und von 2006 bis 2008 beim Zweitligisten Concordia Delitzsch zwischen den Pfosten. In Delitzsch begegnete der 1,87 m große Athlet erstmals dem heutigen Elbflorenz-Coach Christian Pöhler, der damals als Co-Trainer bei Concordia arbeitete. Danach zog es Huhnstock zum Bergischen HC, wo er bis 2015 sieben Jahre verbrachte und zweimal (2011 und 2013) mit dem Verein in die 1. Bundesliga aufstieg. Seit 2015 verdient der ehemalige Jugend-Nationalspieler und U23-Vizeweltmeister seine Brötchen beim HC Erlangen, mit dem er in der vergangenen Saison ebenfalls in die Beletage aufstieg und derzeit mit dem Team einen sehr guten neunten Platz belegt.

Mario Huhnstock lebt mit der ehemaligen Handballerin Franziska List zusammen und sie haben die gemeinsame Tochter Martha. Das Dresdner Handballprojekt findet der erfahrene Torhüter spannend und er meint zu seinem Wechsel: „Die sehr positiven Gespräche mit den Verantwortlichen und die Tatsache, dass ich Christian Pöhler in unserer gemeinsamen Zeit in Delitzsch als Trainer und Menschen sehr schätzen gelernt habe, trugen maßgeblich zu meiner Entscheidung bei.“ Auch wenn er von einem Erstligisten kommt, betont er: „Ich sehe das keinesfalls als Rückschritt an, sondern als gemeinsame Herausforderung, die Entwicklung voranzutreiben und sich einen Namen in Handballdeutschland zu erarbeiten. Mit der neuen Halle ist ein maßgeblicher Baustein auf diesem Weg bereits kurz vor der Fertigstellung.”

Tjark Desler wird in seine Heimat nach Norddeutschland zurückkehren, seine Laufbahn beim Nord-Drittligisten DHK Flensborg fortsetzen. Henrik Ruud Tovas zieht es ebenfalls zurück ins heimatliche Norwegen.

Von Astrid Hofmann

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