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HC Elbflorenz gibt Trainer Pysall den Laufpass

Nach vierter Niederlage HC Elbflorenz gibt Trainer Pysall den Laufpass

Handball-Drittligist HC Elbflorenz hat Trainer Peter Pysall beurlaubt. Auslöser dafür war am Sonnabend wohl die vierte Saisonniederlage des selbsternannten Aufstiegsanwärters, der bei TuS Fürstenfeldbruck mit 25:26 (15:13) verlor.

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Peter Pysall hatte zuletzt wenig Freude an seinem Job - jetzt ist er ihn los.

Quelle: Steffen Unger, Archiv

Fürstenfeldbruck/Dresden. Damit beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer aus Hüttenberg nunmehr neun Punkte und der direkte Aufstieg muss endgültig abgehakt werden.

Es dauerte keine zwei Stunden, bis die Pressemitteilung des Tabellensechsten an die Medienvertreter verschickt wurde. Allerdings enthielt sie keinerlei Begründung. Auf Nachfrage äußerte sich Vereinspräsident Uwe Saegeling gestern so: "Wir haben es uns nicht leicht gemacht, denn es gab dreieinhalb Jahre eine gute Zusammenarbeit mit Peter Pysall, dem wir auch viel zu verdanken haben. Aber jeder Trainer braucht den Rückhalt in der Mannschaft und das war in letzter Zeit nicht mehr gegeben. Man hat ja gesehen, dass die Spieler keinen Spaß auf dem Feld hatten. Mir persönlich tut es sehr leid, aber es war letztlich unvermeidlich", so der Unternehmer und Mäzen. Er gibt zu: "Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass nach 13 Spieltagen unser Aufstiegsziel in so große Ferne gerückt ist, dem hätte ich nie geglaubt." Allerdings hatte sich schon länger angedeutet, dass die Chemie zwischen Trainer und Spielern nicht mehr stimmt. Pysall sagte nichts dazu. Er wollte sich gestern zu seiner Beurlaubung nicht äußern.

Ab heute wird Co-Trainer René Jahn gemeinsam mit Rico Göde das Training des Drittligisten übernehmen. "Wegen eines neuen Trainers machen wir uns keinen Stress. Für uns geht es jetzt darum, jedes Spiel zu gewinnen, und dann werden wir sehen, was am Ende rauskommt", so Uwe Saegeling. Er will den Aufstieg noch nicht abschreiben, "solange die theoretische Chance dafür noch besteht". Eine bittere Pille gab es nach der Partie noch: Tim-Philip Jurgeleit muss sich heute wegen des Verdachts auf einen Muskelfaserriss in der Wade in ärztliche Behandlung begeben.

Elbflorenz-Tore: Lindt 5, Göde 4, Quade, Desler je 3, Jurgeleit, Boese je 3/2, Gress 2, Kretschmer 1.

Astrid Hofmann

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