Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Google+
HC Elbflorenz erwartet die HSG Burgwedel

Handball HC Elbflorenz erwartet die HSG Burgwedel

Der Tabellenzweite aus Dresden muss gegen die Niedersachsen gewinnen, um Spitzenreiter Hildesheim weiter dicht auf den Fersen zu bleiben. Die HSG Burgwedel wird es den Männern von Trainer Christian Pöhler aber keineswegs leicht machen. Sie sind das drittbeste Rückrundenteam und hoffen auf eine Überraschung.

Sebastian Greß und seine Mitspieler vom HC Elbflorenz wollen ihren Fans gegen Burgwedel ein Spektakel bieten und natürlich volle Punktzahl holen.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Für die Handballer des HC Elbflorenz läuft der Countdown. Bevor am 31. März das „Spiel der Spiele“ gegen Drittliga-Spitzenreiter Eintracht Hildesheim steigt, haben die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler noch drei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Dabei dürfen sich die Dresdner keinen einzigen Patzer erlauben, wollen sie die Chance zum Aufstieg in eigener Hand behalten. Mit zehn Siegen in Folge haben sie sich zuletzt den Ruf als „Team der Stunde“ erarbeitet.

Mit der Favoritenrolle können die Männer um Kapitän Rico Göde dabei immer besser umgehen und auch an diesem Sonnabend wollen sie ihr gerecht werden, wenn sie den Tabellensiebenten HSG Burgwedel in der Energieverbund- Arena (17.30 Uhr) empfangen. Ein Selbstläufer wird diese Aufgabe aber keineswegs. Denn der Gast aus Niedersachsen kommt mit breiter Brust, schließlich konnte das Team von Trainer Jürgen Bätjer in den letzten sieben Spielen 10:4 Punkte einsacken. Am vergangenen Wochenende wurde Groß-Bieberau mit einem deutlichen 28:19 abgefertigt. Das dürfte Warnung genug sein.

Christian Pöhler weiß das nur zu gut: „Ich habe meiner Mannschaft noch einmal vor Augen gehalten, dass Burgwedel in der Rückrundentabelle sogar Platz drei belegt, wir es also mit einem echten Spitzenspiel zu tun haben.“ Und dass Burgwedel ein sehr unangenehmer Gegner sein kann, habe man schon im Hinspiel gemerkt, als man in Niedersachsen nur mit 23:21 die Oberhand behielt. „Aber diesmal spielen wir zu Hause, wissen um unsere Stärken und haben die zuletzt sehr konstant unter Beweis gestellt“, will Pöhler aber die eigene Leistungsfähigkeit nicht unter den Scheffel stellen. Die eigene Halle ist tatsächlich zur Festung geworden, in der es jeder Gegner schwer hat, etwas Zählbares mitzunehmen. Nur eine einzige Heimniederlage kassierten die Elbestädter bislang und das war am zweiten Spieltag gegen Nieder-Roden. Seither wurden alle zehn Heimspiele gewonnen.

Trotz allem sieht auch Pöhler bei seinem Team weitere Steigerungsmöglichkeiten: „Auch wenn unsere Defensive schon gut steht, können wir auch in der Abwehrarbeit einen Tick zulegen. Da haben wir in dieser Woche an einigen Details gefeilt, die am Ende spielentscheidend sein können. Es geht wirklich um Feinheiten, die wir herauskitzeln müssen.“ Dabei ist der Tabellenzweite bereits jetzt die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren (510) der Liga. Wie sich zuletzt immer wieder gezeigt hat, kann sich Pöhler vor allem auch auf einen ausgeglichenen Kader verlassen. Immer wieder zeichneten sich verschiedene Spieler als Torwerfer aus. Damit ist Elbflorenz eine schwer ausrechenbare Mannschaft. Die Spieler jedenfalls sind heiß, den elften Sieg in Serie einzufahren. „In den verbleibenden Spielen wird das Team um jeden einzelnen Punkt kämpfen, um am Ende ganz oben zu stehen“, verspricht Torhüter Marcel Balster.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr