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Galopp in Dresden-Seidnitz: Das Rennen des Jahres wartet auf seinen Sieger

Galopp in Dresden-Seidnitz: Das Rennen des Jahres wartet auf seinen Sieger

"Boxen auf zum Rennen des Jahres" heißt es am Sonnabend wieder auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz. Im Mittelpunkt des 3. Renntages steht das mit 52 000 Euro dotierte "bwin BBAG Auktionsrennen".

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Filip Minarik gehört zu den prominenten Jockeys, die nach Seidnitz kommen.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Ein höher dotiertes Rennen gibt es derzeit nicht in Seidnitz. Bereits zum achten Mal steht es unter dem Patronat des Oberlausitzer Wettanbieters. Acht dreijährige Vollblüter haben für das Fliegerrennen über 1200 Meter gemeldet, darunter die von Stefan Richter betreute Lokalmatadorin Al La Carte, die vom erfahrenen Stephen Hellyn geritten wird. Insgesamt stehen an diesem Tag sieben Rennen mit 58 Pferden auf dem Programm. In den Sattel steigen unter anderen die Top-Jockeys Eduardo Pedroza, Filip Minarik, Jozef Bojko und der Ex-Dresdner Alexander Pietsch.

Noch vor dem Highlight konnte sich Rennvereinspräsident Christoph Winkler endlich über ein wichtiges Schreiben freuen - er erhielt endlich die ersehnte Baugenehmigung für die Sanierung der Holztribüne. "Jetzt können wir alle Arbeiten ausschreiben und in etwa drei Wochen auch sagen, wie teuer das Ganze werden wird. Auf jeden Fall ist es uns durch Verhandlungen, bei denen uns die Stadt sehr entgegenkam, gelungen, die Kosten um rund 150 000 Euro zu drücken. So wurden bestimmte Forderungen ganz fallengelassen, bei anderen haben wir Kompromisse gefunden", zeigt sich Winkler erleichtert. Schließlich sei das nicht die einzige Baustelle des Rennvereins.

So mussten zuletzt 2800 Meter Kabel für die Umstellung der Übertragungen verlegt werden. Die Finanzierung sei bisher noch nicht geklärt. Froh ist Winkler, dass viele Mitglieder des Rennvereins jetzt an einem Strang ziehen und sich 35 von ihnen an einem freiwilligen Arbeitseinsatz beteiligten, dazu noch 2000 Euro an Spendengeldern zusammenkamen. "Das ist eine tolle Sache und zeigt den Zusammenhalt", freut sich der Präsident, der auch noch für dieses Jahr eine endgültige Lösung bei den Verhandlungen über die Solaranlage auf der Rennbahn in Aussicht stellt. Dass es für die Seidnitzer nach dem Tod von Manager Volkmar Burger nicht einfacher wird, Sponsoren zu akquirieren, liegt auf der Hand. "Bisher sind noch nicht alle unserer sieben Renntage komplett abgesichert", räumt Christoph Winkler ein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.08.2013

ah

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