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Ex-Eislöwe Cüpper hält Füchse im Spiel

Eishockey Ex-Eislöwe Cüpper hält Füchse im Spiel

Vier für vier! Die Lausitzer Füchse haben mit vier Zählern Tabellenplatz vier in der DEL2 verteidigt. Erst holten die Weißwasseraner beim 1:2 nach Penaltyschießen in Ravensburg einen Punkt. Dann gewannen sie deren drei mit einem 5:2-Heimsieg über die Wölfe Freiburg. Anschließend skandierten die Fans minutenlang: „Wir wollen den Trainer sehen!“

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Marvin Cüpper hütete glänzend das Tor der Lausitzer Füchse.

Quelle: Gunnar Schulze

Weisswasser. Vier für vier! Die Lausitzer Füchse haben mit vier Zählern Tabellenplatz vier in der DEL2 verteidigt. Erst holten die Weißwasseraner beim 1:2 nach Penaltyschießen in Ravensburg einen Punkt. Dann gewannen sie deren drei mit einem 5:2-Heimsieg über die Wölfe Freiburg. Anschließend skandierten die Fans minutenlang: „Wir wollen den Trainer sehen!“ Und Hannu Järvenpää, der „Baumeister“ des bisher so erfolgreichen EHC-Teams, winkte sichtlich gerührt in die Massen. Nach zunächst zwei Niederlagen nach dem Jahreswechsel haben sich die Ostsachsen schnell gefangen.

Dabei waren die personellen Voraussetzungen vorm Wochenende nicht gut. Keeper Maximilian Franzreb, vom Fachblatt EishockeyNEWS zum DEL2-Spieler des Monats Dezember gewählt, wurde vom Kooperationspartner Eisbären Berlin in die Hauptstadt beordert. Für ihn stieß Ex-Eislöwen-Förderlizenzspieler Marvin Cüpper, die Nummer zwei der Berliner, zu den Oberlausitzern. Neben dem noch immer an den Adduktoren Verletzten Jakub Svoboda mussten am Freitag auch noch Marius Schmidt (Beckenprobleme) und Sean Fischer (Erkältung) passen.

Trotzdem waren die Füchse in Ravensburg über zwei Drittel die bessere Mannschaft, versäumten es aber, aus ihren Chancen Kapital zu schlagen. Andererseits spielten auch die Towerstars stark, fanden aber immer wieder in Marvin Cüpper ihren Meister. So hieß es nach 65 Minuten 1:1. Im Penaltyschießen hatte Weißwasser zweimal die Gelegenheit, den Zusatzpunkt zu holen. Aber Jeff Hayes und Dennis Swinnen scheiterten ebenso wie Elia Ostwald, derweil EVR-Top-Scorer Mathieu Tousignant verwandelte.

Wieder mit Fischer und Schmidt geriet der EHC daheim gegen Freiburg zwar früh in Rückstand. Dann aber bissen die Füchse gerade im Powerplay gnadenlos zu. Vier der fünf Tore fielen bei numerischer Überlegenheit, ein Treffer ganze acht Sekunden, nachdem die Wölfe nach einer Strafe wieder komplett waren. Zwei Akteure ragten aus einer wieder geschlossenen Mannschaft dennoch heraus: Verteidiger Patrik Parkkonen katapultierte den Puck zweimal von der blauen Linie ins Freiburger Tor und legte für einen weiteren Treffer auf. Und Schlussmann Cüpper stoppte vor dem 0:1 und beim Stand von 3:2 für Weißwasser zwei Freiburger Alleingänge, hielt auch sonst komplett fehlerfrei.

„Gegen die Wölfe haben wir anfangs defensiv geschlafen. Ab dem Mitteldrittel aber lief es dann offensiv und auch nach hinten richtig gut. Wir haben verdient gewonnen, weil wir über 40 Minuten und auch etwas mehr einfach besser waren“, analysierte Marvin Cüpper, der praktisch nur einen Wunsch hat: „Es wäre sehr gut für mich, wenn ich weiter Spielpraxis sammeln könnte – egal an welchem Ort. Ich möchte einfach nur spielen.“

Von Sebastian Matthieu

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