Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Emily Welker in Chemnitz in der Favoritenrolle

Tennis Emily Welker in Chemnitz in der Favoritenrolle

Rekordmeister Christian Haupt ist nicht mehr am Start, daher wird bei den Sächsischen Landesmeisterschaften am Wochenende in Chemnitz wohl kein Dresdner mehr gewinnen. Bei den Damen indes geht Titelverteidigerin Emily Welker (Blau-Weiß Blasewitz) als heißeste Anwärterin auf die Meisterkrone ins Rennen.

Die Blasewitzerin Emily Welker geht in Chemnitz als Titelverteidigerin an den Start.

Quelle: Archiv/Steffen Manig

Chemnitz. Die von Freitag bis Sonntag auf der Anlage des Chemnitzer TC Küchwald stattfindenden 27. Sächsischen Landesmeisterschaften müssen in diesem Jahr ohne den Dresdner Titelverteidiger Christian Haupt stattfinden. Sachsens nach Friedrichshafen gewechselter Rekordmeister hat eine Lücke gerissen, denn im 29-köpfigen Teilnehmerfeld bei den Herren ist kein Dresdner zu finden, der seine Nachfolge antreten könnte. Marc-Robert Szelig, Michail Bich (beide SV Dresden-Mitte) und Oliver Koster (Blau-Weiß Blasewitz) gehören zwar zu den acht gesetzten Spielern, sind aber dennoch keine echten Titelkandidaten. Vielleicht kann Mark Tanz an das anknüpfen, was der 29-Jährige vor drei Jahren auf dieser Chemnitzer Anlage vollbracht hat. Da holte der Blasewitzer nämlich seinen bisher einzigen Landesmeistertitel, allerdings bei Abwesenheit von Haupt. Tanz zählt jedoch nicht einmal zu den gesetzten Spielern, weil er in der Rangliste abgerutscht ist. So kann er es schon früh mit sehr starken Gegnern zu tun bekommen. Favorit Nummer eins ist Maximilian Engshuber (Leipziger TC 1990), Der 21-Jährige wurde im letzten Winter schon sächsischer Hallenmeister und ist aktuell mit Abstand Sachsens am besten platzierter Spieler in der offiziellen deutschen Rangliste.

Da sieht es aus Dresdner Sicht sieht es bei den Damen viel besser aus. Emily Welker (Blasewitz) wurde im Vorjahr zum ersten Mal Landesmeisterin, und die inzwischen 17-Jährige geht auch in Chemnitz als haushohe Favoritin an den Start. Allerdings steht sie fast allein der auch zahlenmäßig starken Leipziger Konkurrenz mit der fünffachen Landesmeisterin Andrea Fischer, Luise Sachs (beide Leipziger SC 1901) und Leonie Seitz (RC Sport Leipzig) gegenüber. Sicher gibt es viele Gründe, warum keine der anderen jungen deutschen Spielerinnen, die in den letzten Wochen für Blasewitz in der 2. Bundesliga zum Einsatz kamen, für diese Meisterschaften gemeldet hat. Etwas verwunderlich ist es aber schon. Immerhin hat Dresden mit der frischgebackenen Bezirksmeisterin Mandy Müller (Bad Weißer Hirsch) zumindest noch ein zweites heißes Eisen im Rennen. Der erste Aufschlag erfolgt am Freitag 14.30 Uhr, Spielbeginn ist am Sonnabend neun Uhr und am Sonntag 10 Uhr.

Von Rolf Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr