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Emily Welker aus Dresden ist Sachsens neue Nummer eins

Tennis Emily Welker aus Dresden ist Sachsens neue Nummer eins

In den Tennis-Rangliste des DTB hat die Blasewitzerin ihre Klubkameradin Marlene Herrmann abgelöst, bei den Herren bleibt Peter Heller vom TC Blau-Weiß die Nummer eins im Freistaat.

Emily Welker holt zu einem Vorhandschlag aus. Die Dresdnerin ist derzeit Sachsens beste Tennisspielerin.

Quelle: C. Becker

Hamburg/Dresden. Die neuen offiziellen Tennis-Ranglisten des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) für die Aktiven (Damen und Herren) wurden auch deshalb mit großer Spannung erwartet, weil sie die verbindliche Grundlage für die Aufstellungen der Mannschaften für die Saison 2017 sind. Die bestplatzierten Sachsen sind die 16-jährige Emily Welker und der im Vorjahr aus Amberg am Schanzl zum Team in den Waldpark gekommene 24-jährige Peter Heller (beide Blau-Weiß Blasewitz).

Damit gibt es bei den Damen im Freistaat eine neue Nummer eins. Nach ihrem ersten Gewinn des sächsischen Landesmeistertitels im Mai dieses Jahres hat sich Emily Welker nun auch in der Rangliste ganz nach vorn gekämpft und damit ihre Blasewitzer Clubkameradin Marlene Herrmann (18) abgelöst. Vor einem Jahr nahm Emily Welker nur den siebenten Platz ein, war am 31. März schon Dritte und am 30. Juni Zweite. Hinter ihr folgt mit der 17-jährigen Lina Lächler eine weitere Blasewitzerin auf dem zweiten Platz. Dagegen ist Marlene Herrmann, die seit diesem Herbst in den USA studiert, hinter der fünffachen Landesmeisterin Andrea Fischer und Luise Sachs (beide Leipziger SC 1901) auf den fünften Platz abgerutscht. Mit der 18-jährigen Christina Schöner hat noch eine weitere Spielerin von Blau-Weiß Blasewitz den Sprung in die deutsche Rangliste geschafft und ist in Sachsen die Nummer sieben.

Für Emily Welker ist es natürlich ein Riesenerfolg, dass sie es als so junge Spielerin schon Sachsens Tennis-Primus wurde. Ein Blick auf die DTB- Rangliste zeigt aber auch, wie weit ihr Weg zur deutschen Spitze immer noch ist. Denn in Deutschland nimmt sie nur den 139. Platz ein. Damit hat sie sich gegenüber dem Vorjahr zwar auch um fast 200 Plätze verbessert, aber es bleibt noch viel Luft nach oben. Das trifft gleichermaßen für ihre Position in der in der in der 2. Bundesliga spielenden Blasewitzer Mannschaft, zu. Da sind mit der Rumänin Irina Maria Bara (in der DTB-Rangliste auf Platz 30 eingestuft), der Armenierin Ani Amiraghyan (91) und der Tschechin Miriam Kolodziejova (113) noch drei Ausländerinnen vor ihr platziert.

Bei den Herren blieb an der Spitze alles beim Alten, obwohl Peter Heller wegen einer langwierigen Handverletzung in diesem Jahr nur sechs Turniere bestreiten konnte und für Blasewitz in der 2. Bundesliga überhaupt nicht zum Einsatz kam. Heller rutschte gegenüber dem Vorjahr in der deutschen Rangliste zwar vom 29. deutlich auf den 88. Platz ab, doch das reicht dennoch weiter zur Spitzenposition im Freistaat vor dem sächsischen Rekordmeister Christian Haupt. Dabei konnte sich der 32-jährige Blasewitzer in der DTB-Rangliste noch einmal erstaunlich vom 162. Vorjahresplatz auf 106 verbessern und schrammt damit nur knapp an den Top 100 Deutschlands vorbei.

Um weitere Dresdner in der Rangliste zu finden, muss man schon ein ganzes Stück nach unten blicken. Nach sieben Leipzigern (!!!) folgt der aktuelle Dresdner Bezirksmeister Marc-Robert Szelig (SV Dresden-Mitte) erst auf dem zehnten Platz. Aufnahme in die Rangliste fanden außerdem Martin-Long Nguyen (Bad Weißer Hirsch) auf dem 13. Platz, Mark Tanz auf dem 14., der 15-jährige Paul-Philipp Schon auf dem 17. und Oliver Koster (alle Blau-Weiß Blasewitz) auf dem 18. Platz. Vor Heller sind fünf Ausländer mit dem Olympiateilnehmer von Rio de Janeiro Andrej Martin an der Spitze (DTB Nummer acht) eingestuft, doch wer von ihnen kommende Saison noch für Blasewitz in der Ostliga spielt, steht in den Sternen.

Von Rolf Becker

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