Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Google+
Elfmetertöter Kirsten verteidigt Spitzenplatz unter den Dynamos

Elfmetertöter Kirsten verteidigt Spitzenplatz unter den Dynamos

Kurz nach dem Aufstieg 2011 war er nur noch die Nummer drei im Tor, doch nach seiner zweiten Zweitliga-Saison ist er als Stammkeeper bei Dynamo Dresden unumstritten: Benjamin Kirsten hat dieser hochdramatischen Serie seinen Stempel aufgedrückt und sich in der DNN-Rangliste als wertvollster Dynamo-Profi der Saison erwiesen.

Voriger Artikel
Inlinehockey-WM in Dresden: Deutsches Team gibt Halbfinale als Ziel aus
Nächster Artikel
Dresdner Eislöwen vorerst gerettet - Stadt stundet 472.000 Euro

Dynamo Dresden

Kirsten absolvierte die meisten Spiele, er erhielt die im Durchschnitt besten Noten und er war schon im Winter klar vorn. Mehr noch: Das Fachblatt "kicker" kürte den 25-Jährigen jüngst zum besten Torhüter in der 2. Bundesliga. Dass er fünf von sieben Elfmetern parierte, spricht allein für seine Klasse. Torwarttrainer Thomas Köhler ist voll des Lobes: "Ich bin froh, dass er sich so entwickelt hat. Ich betrachte dabei nicht nur diese Saison, sondern die letzten drei Jahre. Er hat eine sehr gute Entwicklung genommen, aber die ist noch lange nicht abgeschlossen." Kirsten sei unheimlich ehrgeizig und wissbegierig, offen für Neues: "Er hat gelernt, mit Negativ-Ergebnissen gut umzugehen. Es ist wichtig als Torwart, dass man sich nicht gleich verrückt macht, wenn mal ein Abschlag ins Aus geht oder man mal einen Ball nicht festmacht. Er hat mittlerweile die Gelassenheit, die man braucht, um brenzlige Situationen zu überstehen."

Hinter Kirsten sicherten sich mit Anthony Losilla und Idir Ouali zwei Neulinge die Plätze zwei und drei. Beide waren Glücksgriffe von Sportchef Steffen Menze und Ex-Trainer Ralf Loose, die sonst wenig Freude an ihren Zukäufen hatten. Im Vergleich zur Winterpause stürzten Kapitän Mickaël Poté (damals 2.) und Cheikh Gueye (3.) ab. Sie mussten auch Verletzungen Tribut zollen: Gueye verlor nach Genesung seinen Stammplatz an Florian Jungwirth, Poté ist noch in der Reha.

Neben Losilla und Ouali avancierte Tobias Müller zum Aufsteiger der Saison. Er nutzte die Chance unter Loose-Nachfolger Peter Pacult: Mit 2,96 brachte es der vierfache Torschütze, der heute 20 Jahre alt wird, hinter Kirsten (2,76) und Routinier Cristian Fiel (2,81) auf die drittbeste Durchschnittsnote. Absteiger des Jahres war Robert Koch. Nach einer überragenden Saison 2011/12 mit acht Treffern blieb der Ex-Kapitän torlos. Seiner Vorjahresform lief er, von einer Verletzung gebremst, hinterher. Vorjahressieger Romain Brégerie landete auf Platz fünf, weil er durch zwei Platzverweise und eine Gelbsperre fünf Spiele verpasste.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.05.2013

Jochen Leimert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr