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Eisspeedway-Rennserie startet in Freital

Eisspeedway Eisspeedway-Rennserie startet in Freital

Am Sonnabend in einer Woche geht es wieder los: Im Freitaler „Hains“ dröhnen die Motoren, reißen die Spikes das Eis auf, wenn die Speedway-Fahrer ihre Rundenhatz starten. Die Rennserie um den Pro Tech Cup steigt schon zum sechsten Mal, macht in diesem Winter außer in Freital auch in Jonsdorf, Chemnitz und Dresden Station.

Eisspeedway erfreut sich in Sachsen zunehmender Beliebtheit. Nächste Woche geht es in Freital wieder auf den glatten Untergrund.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Dresden. Bereits zum sechsten Mal können sich Sachsens Motorsport-Fans an einer attraktiven Rennserie auf Eis erfreuen. Am 25. November (17 Uhr) startet im Freitaler „Hains“ wieder der Pro Tech Cup, das Winter-Speedway-Spektakel im Freistaat. Die Organisatoren aus Meißen versprechen für die neueste Auflage noch bessere Fahrer, welche die Spannung im Kampf um den Sieg in den vier, vielleicht sogar fünf Tageswertungen und im Gesamtklassement hochhalten sollen.

Mitorganisator und Titelverteidiger Ronny Weis, der im Frühjahr mit hauchdünnem Vorsprung seinen dritten Gesamtsieg erringen konnte, erklärt vor der Auftaktveranstaltung: „Wir haben zwei, drei Vollprofis reingenommen und Fahrer aussortiert, die zuletzt immer nur auf den hinteren Rängen eingekommen sind, denn wir wollen die Serie weiter voranbringen.“ Zehn Fahrer aus sieben Nationen gehen in Freital auf zwei Rädern an den Start, darunter sind auch wieder Weis und sein Meißner Vereinskamerad Richard Geyer, der die Rennserie auch schon zweimal gewinnen konnte. Das Duo aus der Domstadt will auch diesmal vorn mitmischen und gibt sich vor der ersten Station zuversichtlich: „Wir hoffen, dass es wieder gut läuft, wollen aufs Podest. Deshalb haben wir uns gut vorbereitet und unsere Hausaufgaben gemacht.“ Im Frühjahr dieses Jahres lieferten sich beide ein packendes Duell um den Gesamtsieg – erst im Stechen hatte der ältere Weis am Ende die Nase vorn.

Damals war Freital Austragungsort des Finales, diesmal beginnt die Serie in der Stahlstadt und endet am 25. Februar in Dresden. Gefahren wird dazwischen in Jonsdorf (3. Februar) und in Chemnitz (24. Februar), eventuell auch noch einmal im Januar oder Anfang Februar im kleinen Örtchen Oberau bei Meißen. Wenn es kalt genug und der dortige Teich richtig tief zugefroren ist, kann es kurzfristig losgehen. „Wir machen das, wenn das Wetter mitspielt, haben alle Genehmigungen schon mal eingeholt“, so Weis.

Starten werden beim 6. Pro Tech Cup auch wieder fünf Quads (400 bis 750 ccm). „Wir haben da zwei amtierende Deutsche Meister dabei“, freut sich Weis. Stephan Bischoff und Ilja Mademann schnupperten beim letzten Mal schon rein und fahren diesmal die gesamte Serie mit.

Tickets kosten 12, ermäßigt 8 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im „Hains“ und an der Abendkasse.

Von Jochen Leimert

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