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Eislöwen wollen Wiedergutmachung

Zweites Viertelfinalspiel in Kaufbeuren Eislöwen wollen Wiedergutmachung

Zwei Tage nach der bitteren 1:4-Heimpleite im ersten Playoff-Viertelfinalspiel gegen den ESV Kaufbeuren haderte der Trainer der Dresdner Eislöwen noch mit dem völlig verpatzten Auftakt.

Ein Bild mit Symbolcharakter für den Playoff-Auftakt: Kaufbeurens Simon Schütz ist Eislöwe Alexander Höller (r.) den entscheidenden Schritt voraus.

Quelle: Thomas Heide

Dresden. Wirklich abgehakt hat Bill Stewart diese Niederlage noch nicht. Zwei Tage nach der bitteren 1:4-Heimpleite im ersten Playoff-Viertelfinalspiel gegen den ESV Kaufbeuren haderte der Trainer der Dresdner Eislöwen noch mit dem völlig verpatzten Auftakt: „Wir haben in dieser Partie den Heimvorteil, den wir uns über sieben Monate hart erarbeitet hatten, in einer Stunde verschenkt.“ Dann aber fügte der Italo-Kanadier gleich noch an: „Es war ein Spiel, jetzt schauen wir aufs nächste.“

Und das steht in der Serie „best of seven“ bereits heute Abend in Kaufbeuren an. Um optimal vorbereitet zu sein, reiste die Mannschaft bereits gestern nach dem Vormittagstraining ins Allgäu. Schon unmittelbar nach der Niederlage in eigener Halle hatte Stewart das Hauptmanko bei seinem Team auf den Punkt gebracht: „Wir haben in den letzten drei Heimspielen nur vier Tore geschossen. Das ist peinlich.“ Und die Hälfte davon erzielten mit Mirko Sacher und Pat Baum zwei Verteidiger. „Wir wissen, wie entscheidend es gerade in den Playoffs ist, das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Wenn man Tore schießt, erreicht man es. Wenn man das nicht tut, verliert man es“, merkte Stewart an.

Stürmer Arturs Kruminsch weiß, dass seine Mannschaft nicht clever genug agiert hat und zudem findet er: „Chancen waren genügend da, aber wir müssen sie natürlich reinmachen.“ Den Frust und die Enttäuschung hat der 28-Jährige aber beiseitegeschoben: „Ich konnte trotzdem gut schlafen. Natürlich ärgert man sich, aber mit einem Spiel ist noch nichts verloren oder gewonnen.“ Vielleicht ist es ja ein gutes Omen, dass die Elbestädter zuletzt auswärts weniger Probleme mit dem Tore schießen hatten als daheim.

Bevor die Cracks gestern in den Bus stiegen, betonte Arturs Kruminsch: „Wir sind jetzt fokussiert auf das Spiel in Kaufbeuren. Wir dürfen nicht wieder so viele Strafen ziehen, müssen auch mal eklige Dinger reindrücken und dann einen Vorsprung halten. Insgesamt müssen wir viele Kleinigkeiten besser lösen“, so der gebürtige Lette, der seit 2013 im Kader der Eislöwen steht und damit neben Petr Macholda zu den dienstältesten Cracks im Team der Eislöwen gehört.

Macholda, der im Spiel am Dienstag durch ein Foul von Ex-Eislöwe Jeffrey Szwez zwei Zähne verlor, wird auf jeden Fall heute Abend wieder mit von der Partie sein. Ebenso wie sein Verteidiger-Kollege Pat Baum, der unmittelbar nach dem Spiel am Dienstag ins Krankenhaus stürmte. Bei seiner Frau Jaclyn hatten die Wehen eingesetzt und am Mittwochmorgen erblickte Söhnchen Niklas das Licht der Welt. Das dürfte den 35-Jährigen heute zusätzlich motivieren. Auf jeden Fall wollen die Blau-Weißen heute ab 19.30 Uhr alles daran setzen, mit einem Auswärtserfolg den verlorenen Heimvorteil zurückzuerkämpfen. Verzichten muss Bill Stewart weiterhin auf Lucas Dumont und Martin Davidek.

Von Astrid Hofmann

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