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Eislöwen verpflichten Torwart Marcus Eisenhut

Eishockey Eislöwen verpflichten Torwart Marcus Eisenhut

Jetzt ist es offiziell: Torwart Marco Eisenhut wechselt zu den Dresdner Eislöwen. Der Keeper aus Ingolstadt löst den Kanadier Kevin Nastiuk ab, der keinen Vertrag mehr erhält. Derweil verdichten sich die Gerüchte, dass Franz Steer (bisher Rosenheim) neuer Trainer in Elbflorenz werden könnte.

Torhüter Marco Eisenhut wechselt zur neuen Saison nach Dresden.

Quelle: imago/Krieger

Dresden. In der Gerüchteküche wurde die Personalie schon lange gehandelt, jetzt ist es offiziell: Die Dresdner Eislöwen ändern ihre Strategie in punkto Torhüter und verpflichten den jungen hoffnungsvollen Nachwuchsmann Marco Eisenhut (DNN berichtete). Der 22-Jährige wechselt vom DEL-Club ERC Ingolstadt an die Elbe. Dafür erhält Kevin Nastiuk keinen neuen Kontrakt. Der Kanadier, der bislang keinen deutschen Pass beantragt hat, belastete das Ausländerkontingent. „Wir haben uns entschieden, künftig im Tor auf eine perspektivische deutsche Lösung zu setzen. Marco ist ein talentierter, sehr ehrgeiziger Typ, der auf seine Chance gewartet hat und sie jetzt bei uns bekommt. In Dresden kann er seine persönliche Entwicklung mit entsprechender Spielpraxis fortsetzen. Wir freuen uns, dass er sich für unseren Standort entschieden hat“, erklärt Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel dazu.

Eisenhut stammt aus Deggendorf. Dort und vor allem auch in Landshut lernte er das Eishockey-ABC, wurde 2011 mit dem DNL-Team der Cannibals deutscher Meister. Im Jahr 2014 wechselte der 1,78 m große Goalie nach Ingolstadt, wo er in den ersten beiden Jahren allerdings nur elf Einsätze bekam. Allerdings konnte er sich von der unumstrittenen Nummer eins im Kasten der Ingolstädter, dem ehemaligen NHL-Torhüter Timo Pielmeier im Training viel abschauen. In der abgelaufenen Saison bekam das Talent dann vor allem ab Dezember mehr Spielpraxis, wurde von den Fans sogar zum „Spieler des Monats“ gewählt. Mit einer Fangquote von 2,95 bewies er in den zwölf Spielen, in denen er im Kasten stand, dass er bereit war, seine Chance beim Schopf zu packen. Am 9. Dezember gelang ihm gegen Mannheim sogar sein erster Shutout in der DEL.

Vier Einsätze bestritt Eisenhut zudem für Kooperationspartner Kaufbeuren in der DEL 2. „Ich konnte bei Timo Pielmeier unglaublich viel lernen. Trotzdem bin ich ein junger Spieler, der unbedingt auch Spielpraxis braucht. Ich habe schon bewiesen, dass ich auf DEL-Niveau spielen kann, aber ich möchte für mich den nächsten Schritt gehen und dazu benötige ich Einsätze. Ich freue mich deshalb sehr auf die neue Herausforderung in Dresden. Über den Club habe ich nur Positives gehört. Ich bin überzeugt, dass die Verbindung passt“, ist Marco Eisenhut zuversichtlich und brennt schon auf die neue Saison.

Wer der zweite Goalie wird, steht dagegen noch nicht fest. Ein Förderlizenzspieler wie zuletzt Hannibal Weitzmann von Köln ist derzeit nicht in Sicht, wie Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner bestätigt. „Wir haben noch keinen Kooperationspartner gefunden, deshalb ist eine solche Möglichkeit im Moment kein Thema“, erklärte sie.

Ein heißes Thema in der Gerüchteküche ist dagegen die Personalie Franz Steer als neuer Trainer in Dresden. Er soll der Wunschkandidat der Elbestädter sein, eine Einigung gibt es bisher aber noch nicht. Der 58-Jährige, der zuletzt neun Jahre Trainer in Rosenheim war und Ende März suspendiert wurde, überlegt wohl auch, eventuell eine Auszeit zu nehmen. Zudem liegen dem in Geisenhausen bei Landshut lebenden Bayern angeblich auch andere Angebote vor. So soll auch Crimmitschau an dem erfahrenen Coach interessiert sein, aber auch Vereine aus seiner bayrischen Heimat.

Von Astrid Hofmann

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