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Eislöwen stehen mit dem Rücken zur Wand

Eishockey Eislöwen stehen mit dem Rücken zur Wand

Das Play-off-Viertelfinale könnte schon am Freitagabend für die Dresdner Spieler vorbei sein, wenn gegen die Joker aus Kaufbeuren kein Sieg gelingt. Trainer Bill Stewart redete seinen Männern noch einmal ins Gewissen.

Bill Stewart hofft, dass seine Cracks am Freitagabend vor eigenem Publikum noch einmal Gas geben.

Quelle: Archiv/Dehli-News

Dresden. Siegen oder fliegen – nach diesem Motto stehen die Dresdner Eislöwen am Freitag (19.30 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. In der Viertelfinalserie „best of seven“ führen die Joker Kaufbeuren mit 3:1 und benötigen damit noch einen Sieg zum Einzug ins Halbfinale. Den Elbestädtern droht dagegen bei einer erneuten Niederlage das vorfristige Saison-Aus. Dabei lautete die Ansage von Trainer Bill Stewart und der Mannschaft, den nächsten Schritt zu gehen. Erreichten die Blau-Weißen im Vorjahr das Halbfinale, wäre das diesmal also mindestens das Finale. Doch davon sind die Männer um Kapitän René Kramer derzeit noch weit entfernt.

Warum dem starken Auftritt vom Sonntag ein solch enttäuschender am Dienstag folgte, erklärt Stewart so: „Am Sonntag sind die Spieler wie Männer aufgetreten, am Dienstag wie Jungs.“ Einstellung und Willen seien in den Play-offs das Entscheidende. „Schon im letzten Heimspiel standen wir mit dem Rücken zur Wand, haben uns Luft verschafft“, so der Coach. Mit dem Sieg hätten sich dann aber einige zurückgelehnt und das sei für den gesamten Klub inakzeptabel. „Sie haben jetzt die Möglichkeit, das wieder gerade zu rücken.“

Der 59-Jährige wiederholt in diesem Zusammenhang einmal mehr seine Kritik an den Importspielern, den Leistungsträgern. Er nennt Top-Scorer Brendan Cook, der in den Play-offs bislang nur zwei Treffer erzielte, oder auch Teemu Rinkinen (ein Tor) oder Ville Hämäläinen (kein Tor). „Die besten Spieler müssen den Unterschied machen“, betont Stewart und verweist auf Konkurrent Kaufbeuren, bei dem die Kontingentspieler auch die besten auf dem Eis seien und die Tore erzielen. Er macht zugleich eine klare Ansage: „Wenn man bei einigen Cracks den Babysitter spielen muss, dann sollte man Änderungen vornehmen.“

Der Italo-Kanadier verweist noch einmal auf die Situation im Vorjahr, als die Mannschaft mit extremem Willen den Einzug ins Halbfinale gegen Bremerhaven geschafft habe, obwohl die Pinguins in der Vorrunde 36 Punkte mehr erzielten. Geschäftsführer Volker Schnabel baut am Freitag auch auf die Unterstützung der Fans: „Die Halle muss zu einer Festung, einem Bollwerk werden.“

Von Astrid Hofmann

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