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Eislöwen starten in Kassel mit einer 1:3-Pleite

Eishockey Eislöwen starten in Kassel mit einer 1:3-Pleite

Die erste Punktspielpartie von Franz Steer als Trainer der Eislöwen lief am Freitagabend nicht nach Wunsch des Bayern: Seine neue Mannschaft aus Dresden startete mit einer 1:3-Niederlage in die neue DEL-2-Saison. Lange war die Partie eng, doch am Ende hatten die Huskies das bessere Ende für sich, weil die Gäste zu oft auf der Strafbank saßen.

Der Dresdner Steven Rupprich wird von zwei Kasselern angegriffen.

Quelle: Jan-Malte Diekmann

Kassel/Dresden. Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Das Team von Trainer Franz Steer unterlag vor 3534 Zuschauern beim Mitfavoriten Kassel Huskies mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2). Jetzt hoffen die Elbestädter am Sonntag gegen den ESV Kaufbeuren auf einen Heimsieg.

Die Dresdner fanden zunächst gut ins Spiel, erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, die sie jedoch nicht nutzten. Als Shawn Boutin die erste Strafe kassierte, sorgten die Huskies für viel Torgefahr, doch die Eislöwen überstanden diese Druckphase ohne Gegentreffer. Danach bestimmten aber die Blau-Weißen die Partie, verteidigten konsequent, machten vorn Druck und hatten gute Chancen durch Martin Davidek (9.), der aber an Markus Keller scheiterte. Später konnte auch Alexander Höller den Kasseler Goalie (19.) nicht überwinden. Dann aber leisteten sich die Steer-Schützlinge immer wieder Strafzeiten und machten sich damit das Leben selbst schwer. Allerdings erwies sich Marco Eisenhut im Kasten der Gäste als sicherer Rückhalt. Riesenpech dann für Martin Davidek, der schon Ende des ersten Abschnittes mit einer Fußverletzung raus musste. Damit konnte Steer, der ja auch noch auf den erkrankten Dominik Grafenthin verzichten musste, nicht mehr mit vier Reihen agieren.

Im Mitteldrittel entwickelte sich weiter ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Dresdner nun der Strafbank weitestgehend fern blieben. Einziges Manko: Die Abschlüsse waren noch zu überhastet. In der 24. Minute hallte dann der erste Torschrei durch die Halle. Patrick Klöpper kam ungehindert zum Schuss und Eisenhut musste sich geschlagen geben. Aber die Eislöwen ließen sich davon nicht beirren. Sie gaben weiter Gas, und schon in der 26. Minute hatte Juuso Rajala den Ausgleich auf dem Schläger, konnte aber seine Chance nicht verwerten. Kurz darauf verzog Matt Siddall. Aber dann nutzten die Elbestädter einen Fehler im Spielaufbau der Schlittenhunde, schalteten schnell um. Alexander Höller passte auf Marius Garten und dieser netzte zum verdienten 1:1-Ausgleich (28.) ein. In der 35. Minute hätte Kapitän René Kramer sogar den Führungstreffer erzielen können, scheiterte jedoch an Keller. Auf der Gegenseite traf eine Minute später Manuel Klinge zum Glück nur den Pfosten.

Das Schlussdrittel begann für die Gäste in Unterzahl, weil René Kramer kurz vor der Pause noch eine Strafe kassiert hatte. Im Powerplay fackelten die Hausherren nicht lange, und Braden Pimm netzte zum 2:1 (42.) für die Huskies ein. Anschließend hielt Eisenhut mit drei starken Paraden seine Mannschaft im Spiel. Die Eislöwen zeigten sich von Rückstand nicht geschockt, aber Kassel übernahm nun vor heimischer Kulisse mehr und mehr das Zepter. Zwar konnte Eisenhut noch einige Male gut parieren, doch in der 57. Minute musste sich der Goalie gegen Braden Pimm erneut geschlagen geben. Das 3:1 war die Entscheidung.

„Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden. Allerdings haben wir zu viele Strafen gezogen und auch die Gegentore waren vermeidbar, da waren wir in der Rückwärtsbewegung zu passiv. Und natürlich fehlten uns mit Grafenthin und Davidek gleich zwei Spieler“, so Franz Steer nach der Partie. Marco Eisenhut, der ein Extralob des Coaches erhielt, meinte: „Insgesamt haben wir ein sehr gutes erstes Auswärtsspiel gemacht, nur zu viele dumme Strafen genommen.“

Von Astrid Hofmann

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