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Eishockey / 2. Bundesliga: Dresdner Eislöwen verlieren in Weißwasser mit 2:3

Eishockey / 2. Bundesliga: Dresdner Eislöwen verlieren in Weißwasser mit 2:3

Die Serie der Dresdner Eislöwen ist gerissen. Nach neun Derby-Siegen in Folge mussten sich die Elbestädter gestern in Weißwasser den Lausitzer Füchsen mit 2:3 (1:0, 1:0, 0:3) geschlagen geben.

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Matt McKnight (Lausitzer Füchse) scheitert am Dresdner Torwart Jordan Parise; links dessen Mannschaftskamerad Jan Zurek.

Quelle: soccerfoto

Dresden . Dresden (DNN). Die Serie der Dresdner Eislöwen ist gerissen. Nach neun Derby-Siegen in Folge mussten sich die Elbestädter gestern in Weißwasser den Lausitzer Füchsen mit 2:3 (1:0, 1:0, 0:3) geschlagen geben. Dabei erlebten die 2750 Zuschauer im ausverkauften Fuchsbau ein schnelles, rassiges Spiel, in dem die Elbestädter im letzten Drittel einen 2:0-Vorsprung noch aus der Hand gaben.

Gleich in der ersten Minute der Partie bekam Füchse-Stürmer Christ Straube die Chance zum 1:0, doch der "Goldhelm" der Lausitzer verfehlte das Tor von Jordan Parise. Das war jedoch das Signal für die Gastgeber, die nun Dauerdruck auf das Dresdner Gehäuse aufbauten. Aber immer wieder scheiterten die Füchse jdoch am Dresdner Schlussmann. Erst in der 13. Minute gab es die erste Großchance für die Eislöwen, die Sami Kaartinen jedoch nicht nutzte. Danach fanden die Dresdner langsam besser ins Spiel. Als zwei Minuten vor Schluss Henry Martens die erste Strafe im Spiel kassierte, schien ein Tor der Weißwasseraner nur noch eine Frage der Zeit. Aber einen Scheibenverlust in der neutralen Zone bestrafte die Eislöwen-Paradereihe eiskalt. Kaartinen kam an den Puck, spitzelte ihn zu Jarrett, der mutterseelenallein auf Füchse-Keeper Jonathan Boutin zufuhr und ins linke Eck einnetzte.

Nach diesem Unterzahl-Tor bot sich im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Zwar hatten die Eis- löwen jetzt mehr vom Spiel, optisch überlegen aber blieben die Gastgeber. Aber sie konnten selbst ein 5:3-Überzahlspiel nicht nutzen. Auch danach zog der überragend parierende Jordan Parise den Füchse-Stürmern immer wieder den Zahn. Die größte Chance besaß Danny Albrecht in der 31. Minute, sein Schuss landete jedoch am Pfosten. Nur fünf Minuten später schlugen die effektiv spielenden Dresdner ein zweites Mal eiskalt zu. Marc St. Jean erzielte im Powerplay das 2:0 für die Eislöwen. Zwei Minuten vor der zweiten Pausensirene hatte Patrick Jarrett sogar das 3:0 auf dem Schläger konnte seine Chance aber nicht nutzen. Das sollte sich noch rächen.

Zu Beginn des letzten Durchgangs zündeten die Füchse ein wahres Feuerwerk. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn eröffnete Matt McKnight mit einem Schlenzer die Aufholjagd der Gastgeber. Und reichlich eine Minute später musste Parise ein zweites Mal hinter sich greifen. Ex-Eislöwe Björn Bombis traf nach Vorarbeit von Chris Straube zum 2:2-Ausgleich. Nun wurden die Eislöwen immer mehr ins eigene Drittel eingeschnürt, kamen nur noch selten zu Kontermöglichkeiten. Immer bissiger drängten die Lausitzer auf das Siegtor. Und zwei Minuten vor Schluss zog Matt McKnight einfach von der blauen Linie ab und der Puck zappelte im Netz. Der Jubel der Füchse-Fans kannte keine Grenzen, sie feierten ihre Mannschaft noch minutenlang, während die rund 400 mitgereisten Eislöwen-Anhänger mit hängenden Köpfen die Halle verließen. Doch am Sonntag wollen die Eislöwen in eigener Halle gegen die Hannover Indians (16 Uhr) wieder zuschlagen und drei Punkte holen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2011

Astrid Hofmann

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