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Dresdner SC will schon in Vilsbiburg ins Play-off-Halbfinale einziehen

Volleyball Dresdner SC will schon in Vilsbiburg ins Play-off-Halbfinale einziehen

Mit frischem Selbstvertrauen vom 3:0-Sieg im ersten Spiel der Serie „best of three“ treten die Spielerinnen von Trainer Alexander Waibl am Mittwochabend um 19 Uhr in bei den Roten Raben an. Dort erwartet sie ein heißer Tanz, denn die Gastgeberinnen wollen sich unbedingt für die Schmach vom Sonnabend revanchieren.

Mareen Apitz beim Aufschlag. Die DSC-Zuspielerin verspricht einen großen Kampf.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Der erste Sieg hat Selbstvertrauen gegeben, jetzt wollen die DSC-Volleyballerinnen im zweiten Play-off-Viertelfinalspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg den „Sack zubinden“ und das Halbfinal-Ticket lösen. Allerdings erwartet den Titelverteidiger am Mittwoch (19 Uhr) im Raben-Nest ein heißer Tanz. Nach dem klaren 3:0-Heimerfolg in der ersten Partie hatte der Vilsbiburger Geschäftsführer André Wehnert noch vor Ort seinen Trainer Jonas Kronseder und auch einige Spielerinnen in die Mangel genommen. Er sieht das Team in der Pflicht: „Die Mannschaft muss nun zeigen, was in ihr steckt“, so seine klare Forderung, denn er weiß, dass ansonsten die Saison für die Roten Raben beendet ist. Die ehemalige Dresdner VCO-Spielerin Barbara Wezorke kündigt in einem Video auf etwas einfache Art an, was man mit dem Gegner vorhat: Sie zerquetscht mit einer bayrischen Bierflasche zwei Stück Stollen. So wohl heißen, man will den DSC platt machen.

Doch der Titelverteidiger lässt sich von derartigen Ankündigungen nicht aus der Ruhe bringen. „Natürlich wissen wir, dass Vilsbiburg daheim deutlich stärker auftreten wird und in allen Basiselementen zulegen kann. Aber auch unsere Mannschaft ist gut drauf. Wir hatten schon in den vergangenen beiden Wochen im Training viel Vertrauen in unsere Stärken und Qualitäten. Und die erste Partie hat das bestätigt“, bleibt Meistertrainer Alexander Waibl, der am Montag seinen 49. Geburtstag feierte, entspannt.

An ein mögliches drittes Match, das bei einer Niederlage am Sonnabend in eigener Halle stattfinden würde, verschwendet der Coach erst einmal keinen Gedanken: „Wir haben gesagt, dass wir einen Schritt nach dem anderen gehen wollen und dabei bleibt es.“ Er fügt hinzu: „Wir wollen an unsere Leistung anknüpfen und wieder ein gutes Spiel abliefern. Dabei haben wir im Annahmespiel noch Reserven und auch hinsichtlich der Konstanz bei den Aufgaben.“ Zuspielerin Mareen Apitz, die in der Auftaktpartie eine glänzende Vorstellung bot, verspricht: „Wir werden ganz, ganz hart kämpfen, um das Ding schon zuzumachen.“ Verzichten muss Waibl dabei allerdings auf Jennifer Cross, die sich mit einem Magen-Darm-Infekt plagt.

Von Astrid Hofmann

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