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Dresdner SC reist zum VC Olympia Berlin

Volleyball Dresdner SC reist zum VC Olympia Berlin

In der Hauptstadt gehen die DSC-Volleyballerinnen am Mittwochabend als klarer Favorit ins nächste Bundesliga-Spiel. Beim Ausbildungsteam VC Olympia Berlin zählt für die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl nichts anderes als ein klarer Sieg.

Mareen Apitz (l.) und Katharina Schwabe freuen sich auf das nächste Punktspiel in Berlin.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Wenn die DSC-Volleyballerinnen am Mittwochabend (18 Uhr) bei den Talenten des VC Olympia Berlin aufschlagen, sind die Rollen klar verteilt. Das Team von Trainer Alexander Waibl geht als haushoher Favorit in die Begegnung, die drei Punkte sind fest eingeplant. Zumal die Elbestädterinnen zuletzt in Wiesbaden eine starke Vorstellung ablieferten.

Personell hat sich seither nichts geändert – Marrit Jasper und Ivana Mrdak fallen weiter aus, auch Rica Maase ist noch im Aufbautraining. Nachwuchsspielerin Camilla Weitzel wird – wie schon in Wiesbaden – ebenfalls mit im Aufgebot stehen. Gerade die 17-jährige Mittelblockerin freut sich auf die Partie gegen den VCO, denn dann trifft sie viele Junioren-Nationalspielerinnen wieder.

Das Team des VCO Berlin startet auch in dieser Saison per Sonderspielrecht in der deutschen Eliteliga. Damit sollen junge Athletinnen an das Erstliga-Niveau herangeführt werden. Einige von ihnen stehen bereits das zweite Jahr hintereinander im Kader, wie zum Beispiel Vanessa Agbortabi. Die 18-jährige Außenangreiferin hat mit den Roten Raben Vilsbiburg bereits einen Verein für die Zukunft gefunden, startet per Doppelspielrecht aber noch für den VCO. Für drei weitere Spielerinnen gilt das Gleiche mit dem Schweriner SC.

DSC-Coach Alexander Waibl betont: „Da steckt in diesem Jahr schon mehr Erfahrung in diesem jungen Team. Wir wissen aus dem letzten Jahr, mit Hacke-Spitze-Eins, zwei drei wird man dort nicht gewinnen. Da müssen wir schon konzentriert und fokussiert ins Spiel gehen“, fordert er. Natürlich will der Coach die Partie gleichzeitig nutzen, um noch einiges auszuprobieren. Nach dem Sieg in Wiesbaden sei das Training natürlich sehr gut gewesen und seine Schützlinge hätten ordentlich gearbeitet.

Die Berliner Youngster hoffen auf eine Steigerung gegenüber ihrem Auftaktspiel, das sie bei Meister Schwerin glatt mit 0:3 verloren hatten. Wie VCO- und Bundestrainer Martin Frydnes fand, sei die Nervosität im ersten Spiel bei seinen Mädels noch besonders groß gewesen. Er hofft, dass die beim ersten Heimspiel schnell verfliegt und die Talente zeigen können, was in ihnen steckt. Dabei geht es für den Norweger ohnehin nur zweitrangig um Ergebnisse. „Wir spielen um uns weiterzuentwickeln. Unser einziges Ziel ist die bestmögliche Ausbildung für jede einzelne junge Spielerin. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger. Und wenn es mal richtig gut läuft, gibt es vielleicht ja auch die ein oder andere Überraschung“, meint er. Aus Sicht des DSC sollte die an diesem Spieltag aber ausbleiben.

Von Astrid Hofmann

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