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Dresdner SC gewinnt in Berlin mühelos mit 3:0

Volleyball Dresdner SC gewinnt in Berlin mühelos mit 3:0

Wie erwartet hatte der Dresdner SC beim Auswärtsspiel in Berlin keine großen Schwierigkeiten und setzte sich beim VC Olympia mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:21) durch. Bemerkenswert an der Partie war, dass Diagonalangreiferin Rica Maase auf Seiten der Dresdnerinnen ihr Bundesliga-Debüt feierte.

Rica Maase (Archivfoto) feierte in Berlin ihr Bundesliga-Debüt.

Quelle: Matthias Rietschel

Berlin. Für zwei 17-jährige DSC-Volleyballerinnen war der Spieltag beim VCO Berlin ein ganz besonderer. Denn beim 3:0-Sieg (25:17, 25:19, 25:21) in der Hauptstadt kam Diagonalangreiferin Rica Maase im ersten Satz zu ihrem Bundesliga-Debüt und Mittelblockerin Camilla Weitzel wurde nicht nur eingewechselt, sondern durfte den gesamten dritten Satz durchspielen und freute sich am Ende über ihre ersten vier Punkte in einem Erstliga-Spiel.

Maase, die im Sommer aus der hauseigenen Talenteschmiede des VCO Dresden in die erste Mannschaft aufrückte und einen Dreijahresvertrag erhielt, hatte sich in der Vorbereitung einen Bänderriss zugezogen. Nach überstandener Reha konnte sie nun am vierten Spieltag ihren ersten Einsatz genießen – auch wenn der noch kurz ausfiel. Bei der 23:14-Führung des DSC im ersten Abschnitt kam sie aufs Feld und blieb bis zum Schluss des Satzes. Camilla Weitzel, die noch zum VCO gehört und per Doppelspielrecht für den DSC spielberechtigt ist, war bereits beim 19:14 für Sasa Planinsec eingewechselt worden. Im dritten Durchgang ersetzte sie dann Barbara Wezorke. „Sie haben beide ihre Sache sehr gut gemacht“, freute sich auch Alexander Waibl über die beiden Nachwuchsspielerinnen, die natürlich auf der anderen Seite des Netzes viele Athletinnen durch die Junioren-Auswahl kennen.

Auch auf der Libero-Position setzte der Coach diesmal mit Michelle Petter auf ein Dresdner Eigengewächs. Im ersten Akt diktierten die Gäste vor 123 Zuschauern im Berliner Sportforum klar das Geschehen. Auch über weite Strecken im zweiten Durchgang waren die Waibl-Schützlinge spielbestimmend, allerdings ließ am Ende etwas die Konzentration nach. Das setzte sich dann im dritten Abschnitt fort. Es häuften sich die Fehler und die VCO-Mädchen witterten Morgenluft. Beim 6:9-Rückstand brachte Alexander Waibl im Zuspiel Mareen Apitz für Madison Bugg und nach der zweiten technischen Auszeit (11:16) kam Dominika Strumilo auf der Diagonalen für Piia Korhonen.

Mit einer entschlossenen Aufholjagd rückten die Elbestädterinnen wieder alles gerade, und Dominika Strumilo verwandelte den ersten Matchball zum Sieg. Erfolgreichste Scorerin war einmal mehr Piia Korhonen (16 Punkte). Die Finnin erhielt auch die goldene „MVP-Medaille“. „Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, dann aber immer mehr nachgelassen. Es war ein typischer Verlauf gegen eine sehr junge Mannschaft. Am Ende haben wir aber wieder angezogen und insgesamt unsere Pflichtaufgabe erfüllt“, so das Fazit von Alexander Waibl. Das nächste Spiel wird am kommenden Mittwoch ein ganz anderes, denn dann erwartet der DSC in eigener Halle Allianz MTV Stuttgart.

Von Astrid Hofmann

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