Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Dresdner SC erwartet den USC Münster

Volleyball Dresdner SC erwartet den USC Münster

Der Spielbeginn am Sonntag um 14.30 Uhr ist sehr ungewöhnlich, doch der Vorverkauf für das erste Heimpunktspiel der Dresdner Bundesliga-Volleyballerinnen lief gut. 2300 Karten wurden bis Freitag schon abgesetzt, die Halle wird also voll sein, wenn der USC Münster mal wieder seine Visitenkarte in Elbflorenz abgibt.

Die Margon-Arena wird gut gefüllt sein, wenn die DSC-Damen den USC Münster zum ersten Heimspiel in der neuen Bundesliga-Saison empfangen.

Quelle: imago

Dresden. Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist nicht nur bei den DSC-Volleyballerinnen groß. Auch die Anhänger fiebern nach der langen Sommerpause dem Start in der Margon-Arena entgegen. Für die Partie gegen den USC Münster, die diesmal zu ungewöhnlicher Zeit am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen wird, sind bereits über 2300 Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden.

Für Zuspielerin Mareen Apitz, die mit zwei Jahren Unterbrechung bereits ihre elfte Saison im DSC-Trikot bestreitet, ist es nach wie vor eine der „schönsten Volleyballhallen in Deutschland“. Selbst Gäste-Trainer Teun Buijs befindet vor der Partie am Sonntag: „Es ist doch immer schön, in Dresden zu spielen.“ Der neue Coach des USC Münster hat aus seiner Zeit beim Schweriner SC natürlich auch gute Erinnerungen an Dresden, schließlich gewann der 57-Jährige 2012 und 2013 mit den Mecklenburgerinnen im Finale gegen den DSC zweimal den Meistertitel. „Dresden hat ein gutes Team und einen guten Coach. Und ich bin jemand, der gute Matches mag“, begründet der Holländer, warum er sich auf die Fahrt nach Sachsen freut. Mit Libero Lisa Thomsen hat er übrigens eine Spielerin im Team, die damals in seiner SSC-Meistermannschaft stand. Die 31-jährige ehemalige Nationalspielerin gehört zu den erfahrensten Athletinnen im USC-Kader, der im Sommer gravierend verändert wurde. Nachdem Ex-Coach Axel Büring die Verantwortung im sportlichen Bereich übernahm, kamen insgesamt elf neue Spielerinnen. Darunter zum Beispiel die Deutsch-Kroatin Ivana Vanjak, die im ersten Spiel punktbeste Scorerin war.

Bei zwei Münsteranerinnen wird die Nervosität vor dem Duell ein wenig größer sein, denn Regisseurin und Kapitän Mareike Hindriksen zog auch schon in Dresden die Fäden und Mittelblockerin Juliane Langgemach lernte das Volleyball-ABC von der Pike auf in der DSC-Talenteschmiede und schmetterte bis 2015 in der ersten Mannschaft.

Zum Auftakt hatte der USC mit Erfurt eine relativ leichte Aufgabe, die das Team mit einem 3:0-Sieg souverän löste. DSC-Coach Alexander Waibl weiß auf jeden Fall, dass das erste Heimspiel für seine neuformierte Mannschaft kein Spaziergang wird. „Der USC ist ein Team mit sehr druckvollem, variablen Aufschlagsspiel und auch im Angriff haben sie viele Lösungen“, so der Coach, der mit seiner Mannschaft zu Wochenbeginn die knappe 2:3-Auftaktniederlage von Potsdam ausgewertet hat.

Die Reaktion seiner Schützlinge im Training hat Waibl gefreut: „Es war überragend, wie die Mädels in dieser Woche trainiert haben. Alle waren sehr konzentriert und fokussiert“, berichtet der 49-Jährige. Dass bei einem so aufschlagsstarken Team wie Münster eine Steigerung in der Annahme gegenüber der Partie in Potsdam vonnöten sein wird, das wissen auch die Gastgeberinnen und haben daran akribisch gearbeitet. Verzichten muss Waibl leider erneut auf die verletzten Rica Maase und Marrit Jasper.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr