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Dresdner Herren starten mit Heimspielen

Tennis Dresdner Herren starten mit Heimspielen

Für die Dresdner Ostligisten Blau-Weiß Blasewitz und SV Mitte beginnt am Maifeiertag die neue Punktspielsaison. Beide Teams aus Elbflorenz können dabei zu Hause antreten. Blasewitz erwartet den RC Sport Leipzig, der SV Mitte trifft auf Orange-Weiß Friedrichshagen.

Michal Schmid hält schon seit 2012 dem TC Blau-Weiß Blasewitz die Treue.

Quelle: Christel Becker

Dresden. Vor dem Punktspielstart in der Tennis-Ostliga der Herren, der am 1. Mai erfolgt, nennt der Blasewitzer Trainer Thomas Völker den Klassenerhalt als Ziel für seine Mannschaft. Das scheint auf den ersten Blick angesichts der Tatsache, dass Blau-Weiß Blasewitz im Vorjahr noch in der 2. Bundesliga spielte und dort regulär den Klassenerhalt geschafft hatte, doch etwas sehr tiefgestapelt. Auf alle Fälle ist es aber richtig, dass die erst seit 2010 bestehende höchste ostdeutsche Spielklasse noch nie zuvor leistungs- aber auch zahlenmäßig so stark besetzt war wie diesmal. Drei der zehn Mannschaften (das sind zwei mehr als sonst üblich) müssten eigentlich höher spielen.

Neben den Blasewitzern, die sich freiwillig zurückzogen, sind das die beiden Leipziger Teams. Der Leipziger TC 1990 hatte in der Regionalliga Südost doch noch den Klassenerhalt geschafft, RC Sport Leipzig wurde erstmals in der Vereinsgeschichte Ostliga-Meister, verzichtete aber auf den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Regionalliga Südost. Neben diesem Trio spielen mit dem Freiberger HTC und Neuling SV Dresden-Mitte zwei weitere sächsische sowie fünf Berliner Teams in der Ostliga. Das sind die Zehlendorfer Wespen, Friedrichshagen, Nikolassee, Berliner SV 92 und der zweite Aufsteiger TV Frohnau.

Beide Dresdner Ostligisten beginnen am Montag mit Heimspielen. Dabei kommt es schon ab 9 Uhr auf der Anlage im Waldpark gleich zum ersten Sachsenderby, einem hochkarätigen zudem. Denn die Blasewitzer empfangen den Vorjahresmeister RC Sport Leipzig. Schaut man auf die nominellen Aufgebote, dann gehen die Gastgeber als klare Favoriten in diese Partie. Zwar haben mit dem Slowaken Andrej Martin und dem Tschechen Jan Satral, die beide für den Bundesligisten Gladbacher HTC spielen sowie dem Weißrussen Uladzimir Ignatik, der sich dem Zweitligisten Großhesselohe anschloss, drei Asse Blasewitz verlassen. Dennoch werden auch weiterhin die sechs Stammplätze beim Waldpark-Team von ausländischen Profis eingenommen. An der Spitze stehen dabei mit den Tschechen Michal Schmid und Michal Franek zwei Spieler, die schon echte Blasewitzer Urgesteine sind. „Unabhängig davon halten wir an unserem nach dem Rückzug aus der 2. Bundesliga verkündeten Prinzip fest, dass in jedem Spiel mindestens drei heimische Spieler zum Einsatz kommen. Das gilt auch für das Auftaktspiel“, betont der Blasewitzer Cheftrainer Tomas Jiricka. Zu den Anwärtern hierfür zählen auch die beiden derzeit größten Blasewitzer Hoffnungen Paul-Philipp Schön und Franz Assmann, die beide 15 Jahre jung sind.

Der SV Dresden-Mitte empfängt zum Auftakt eine von den fünf starken Vertretungen aus der Hauptstadt. Orange-Weiß Friedrichshagen spielte im Vorjahr sogar um den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Das erste Heimspiel kann das Mitte-Team aber nicht auf seiner Heimanlage im Ostragehege austragen, weil die Plätze immer noch nicht spielbereit sind. „Anpfiff“ ist nun 11 Uhr auf der Anlage des USV TU in der Andreas-Schubert-Straße. „Der USV gewährt uns Gastrecht, worüber wir uns riesig freuen und sehr herzlich bedanken“, so Mitte-Kapitän Marc-Robert Szelig. Wie die Blasewitzer geht auch SV Dresden-Mitte mit je drei ausländischen Profis (in diesem Fall drei Polen mit Bartosz Wojnar an der Spitze) und drei heimischen Spielern in dieses Auftaktspiel. „Für das haben wir uns viel vorgenommen, sind aber in unserem ersten Ostliga-Spiel in der Vereinsgeschichte Außenseiter“, meint Szelig.

Die Ostliga der Damen mit TC Bad Weißer Hirsch als Dresdner Alleinvertreter startet erst am kommenden Wochenende in die Punktspielsaison 2017.

Von Rolf Becker

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