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Dresdner Eislöwen verpflichten neuen Torhüter

Eishockey Dresdner Eislöwen verpflichten neuen Torhüter

Die Dresdner Eislöwen haben zur kommenden Saison Torhüter Sebastian Stefaniszin verpflichtet. Der 29 Jahre alte Deutsch-Österreicher kommt vom Oberligisten Selb. In seiner Vita stehen unter anderem die Eisbären Berlin, Hamburg, Iserlohn und Nürnberg sowie Wien und Graz.

Sebastian Stefaniszin stand auch schon einmal bei den Kölner Haien im Tor.

Quelle: imago

Dresden. Das neue Torhüter-Gespann bei den Dresdner Eislöwen ist komplett. Nach dem 22-jährigen Marco Eisenhut haben die Elbestädter jetzt den schon sehr erfahrenen Sebastian Stefaniszin verpflichtet. Der 29-jährige gebürtige Berliner, der auch noch einen österreichischen Pass besitzt, kann auf eine interessante Vita verweisen. Ausgebildet in der Kaderschmiede der Eisbären Berlin, wo er alle Nachwuchsmannschaften durchlief. Sein DEL-Debüt gab er in der Saison 2005/06. Kurzzeitig wurde er an die Hamburg Freezers ausgeliehen, für die er vier Spiele bestritt. Im Jahr 2005 war er bei der U18-WM und zwei Jahre später bei der U20-WM für Deutschland im Einsatz. Im Sommer 2007 wechselte der 1,85 Meter große Keeper zu den Iserlohn Roosters, wo er hinter dem Top-Mann Norm Maracle Backup war, zugleich per Förderlizenz bei den Moskitos Essen (2. BL) Spielpraxis sammelte. Außerdem wurde er im NHL Entry Draft 2007 in der vierten Runde an 98. Position vom damaligen Stanley-Cup-Sieger Anaheim Ducks ausgewählt. In der Spielzeit 2008/09 löste Stefanszin die eigentliche Nummer eins Maracle zwischenzeitlich als Stammgoalie ab.

Im Jahr darauf bildete er mit dem jetzigen Nationaltorhüter Danny aus den Birken ein Duo. Anschließend wechselte Stefaniszin nach Nürnberg. Von 2011 bis 2014 sammelte er in Wien und Graz Erfahrungen in der EBEL. Nach einem Jahr bei den Kölner Haien, wo er erneut auf Danny aus den Birken traf, wechselte er 2015 nach Duisburg in die Oberliga. Im vergangenen Jahr stand er dort für Selb im Tor. Jetzt möchte sich Stefaniszin noch einmal höherklassig behaupten. „Mit seiner Erfahrung ist er die ideale Ergänzung zum jungen Marco Eisenhut“, erklärt Eislöwen-Trainer Franz Steer. Der Goalie sagt: „Viele Jungs aus der Mannschaft kenne ich bereits aus der Vergangenheit. So habe ich mit René Kramer, Steven Rupprich, Marius Garten und Thomas Pielmeier schon in einem Team gespielt.“

Von Astrid Hofmann

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