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Dresdner Eislöwen unterliegen den Bietigheim Steelers mit 1:2

Eishockey Dresdner Eislöwen unterliegen den Bietigheim Steelers mit 1:2

Auch im vierten Aufeinandertreffen haben es die Dresdner Eislöwen nicht geschafft, den Spitzenreiter zu bezwingen. In eigener Halle unterlagen sie den Gästen aus dem Südwesten mit 1:2.

Dresdens Patrick Baum (l.) gegen Frederik Cabana von den Bietigheim Steelers.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Es hat auch in der vierten Saison-Begegnung für die Dresdner Eislöwen gegen die Bietigheim Steelers nicht gereicht. Die Elbestädter verloren das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer nach einem harten und spannenden Kampf knapp mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0). Damit konnten sie ihre Bilanz in den drei Partien, die Trainer Bill Stewart als Standortbestimmung ausgegeben hatte, nicht weiter aufbessern, sondern haben zwei Niederlagen und einen Sieg in diesen fünf Tagen zu Buche stehen.

Eislöwen-Trainer Bill Stewart, der diesmal wieder an der Bande stand, hatte sich im Tor für Kevin Nastiuk entschieden. Dafür musste der Finne Teemu Rinkinen als überzähliger Ausländer mit dem ungeliebten Tribünenplatz vorlieb nehmen. Die Hausherren starteten vor der mageren Kulisse von 1862 Zuschauern recht verhalten, überließen zu Beginn den Gästen die Initiative. Und so prüfte Shawn Weller bereits in der 3. Minute erstmals Nastiuk, der jedoch sicher parierte. Aber fünf Minuten später leisteten sich die Dresdner einen Schnitzer in der Defensivarbeit. So bediente Bastian Steingroß seinen jungen Mitspieler Max Lukes, der völlig allein auf den Eislöwen-Goalie zustürmen konnte und dann seinen Sololauf mit dem 1:0 (8.) vollendete. Wenig später hatte der ehemalige Eislöwen-Kapitän Marcel Rodman sogar das 2:0 auf dem Schläger, aber er blieb mit dem Puck an den Schonern von Nastiuk hängen. Langsam tauten auch die Stewart-Schützlinge auf, erkämpften sich erste gute Möglichkeiten. Nachdem Steven Rupprich und Arturs Kruminsch Gäste-Keeper Sinisa Martinovic nicht bezwingen konnten, rettete in der 14. Minute Marcus Sommerfeld bei einem Schuss von Ville Hämäläinen gerade noch auf der Linie. Wenig später traf Robin Just das Gestänge, die Schiedsrichter bemühten sogar den Videobeweis, aber zum Glück für die Eislöwen war es kein Treffer. Bis zur Pause hatten beide Teams noch einige Möglichkeiten, aber ein Tor fiel nicht mehr.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs wurde das Spiel intensiver, vor allem auch, weil die Blau-Weißen nun den Druck erhöhten, mehr in die Zweikämpfe gingen. So kam mehr Feuer ins Geschehen auf dem Eis, kleine Nicklichkeiten inklusive. In der 29. Minute kassierte Juuso Rajala die erste Strafe überhaupt an diesem Abend. Und nun schlug der Spitzenreiter ein zweites Mal zu. Nach Vorarbeit von René Schoofs und Shawn Weller lupfte Domini Auger die Scheibe zum 2:0 (31.) ins Tor. Obwohl die Eislöwen bis zur zweiten Pausensirene ebenfalls zweimal in Überzahl agieren konnten, bekamen sie den Puck einfach nicht ins gegnerische Gehäuse. Auch im Schlussdrittel schenkten sich beide Mannschaften nichts, kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis, warfen sich in die Schüsse. Dabei bestimmten immer mehr die Dresdner das Geschehen, aber es dauerte bis zur 52. Minute, ehe sie endlich den ersehnten Anschlusstreffer erzielten. Marius Garten zog von der rechten Seite ab und netzte zum 1:2 ein.

Nun lief das Spiel nur noch auf ein Tor, die Blau-Weißen versuchten alles, während die Steelers mit Mann und Maus verteidigten, kaum noch vors Gehäuse von Kevin Nastiuk kamen. Bitter allerdings: Kurz vor Schluss kassierte Pat Baum noch eine Zwei-Minuten-Strafe. Trotzdem setzten die Dresdner alles auf eine Karte, aber sie konnten nichts mehr ausrichten.

Von Astrid Hofmann

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