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Dresdner Eislöwen mit guter Formkurve aber mangelnder Effizienz

Eishockey Dresdner Eislöwen mit guter Formkurve aber mangelnder Effizienz

Bei den Dresdner Eislöwen zeigte die Formkurve trotz der knappen Niederlage im Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau deutlich nach oben. Mit 14 Punkten liegen die Elbestädter auf einem guten fünften Platz. Und da noch alles relativ eng beieinander liegt, fehlt derzeit nur ein Zähler zum dritten Rang.

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Steve Hanuschs Verletzung ist weniger schwerwiegend als befürchtet. Dennoch muss er heute gegen Ravensburg noch pausieren.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Bei den Dresdner Eislöwen zeigte die Formkurve trotz der knappen Niederlage im Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau deutlich nach oben. Mit 14 Punkten liegen die Elbestädter auf einem guten fünften Platz. Und da noch alles relativ eng beieinander liegt, fehlt derzeit nur ein Zähler zum dritten Rang. Zwar stehen an diesem Wochenende durchaus keine leichten Aufgaben vor den Schützlingen von Franz Steer, aber irgendwann wollen die Dresdner schon ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende feiern.

Zunächst gastieren am heutigen Abend (19.30 Uhr) die Ravensburg Towerstars in der Energieverbund-Arena, am Sonntag reisen die Elbestädter dann zu den Bayreuth Tigers. Verzichten muss Steer auf jeden Fall auf den Langzeitverletzten Petr Macholda, der demnächst an der Schulter operiert werden soll. Auch Steve Hanusch muss noch pausieren, aber zum Glück gaben die Ärzte beim Verteidiger leichte Entwarnung. Seine Verletzung erwies sich nicht als so schwerwiegend wie erst befürchtet. Aber zumindest an diesem Wochenende muss der 26-Jährige noch passen.

Zeit braucht nach Einschätzung von Franz Steer auch noch Goalie Sebastian Stefaniszin, aber er war zumindest schon wieder auf dem Eis. „Wir werden weiterhin mit fünf Verteidigern und vier Reihen agieren. Das ist mir wichtig, da durch die Arbeit nach vorn auch ein Stück weit der Druck von der Defensive genommen wird“, erklärt Steer vor den beiden Partien am Wochenende.

Mit Ravensburg erwarten die Blau-Weißen heute einen der Top-Favoriten der Liga, wie auch Franz Steer einschätzt. Allerdings hatten die Towerstars bislang mit einigen Verletzungsausfällen zu kämpfen. „Die Abstimmung zwischen Offensive und Defensive passte bei ihnen noch nicht zu einhundert Prozent“, hat Steer analysiert.

Nachdem die Ravensburger am vergangenen Wochenende mit 3:6 in Bayreuth und 3:5 daheim gegen Weißwasser verloren, rutschten sie auf den zwölften Platz ab. Doch mit Dennis Reimer kehrt einer der Verletzten zurück und Trainer Jiri Ehrenberger powert: „Wir wollen absolut kampfbereit sein und mit vier kompletten Blöcken Vollgas geben.“ Mit Arturs Kruminsch, Lukas Slavetinsky, Thomas Supis und Jonas Schlenker stehen in Dresden gut bekannte Cracks im Kader der Gäste.

Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich sieht sein Team auf jeden Fall jetzt auf dem richtigen Weg: „Wir haben bescheiden anfangen, aber durch die Trainingseinheiten und Spiele zuletzt immer besser zusammengefunden. Das Spielverständnis untereinander funktioniert viel besser, wir bringen mehr und mehr Geschwindigkeit ins Spiel. Wir müssen aber noch effizienter werden“, betonte er.

Von Astrid Hofmann

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