Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen feiern im Fuchsbau

Eishockey Dresdner Eislöwen feiern im Fuchsbau

Es war ein hart umkämpftes, aber faires Derby zwischen den Lausitzer Füchsen und den Dresdner Eislöwen. Am Ende setzten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt am Freitagabend vor 2668 Zuschauern im Fuchsbau knapp mit 3:2 nach Penaltyschießen durch.

Die Dresdner Eislöwen feiern am Freitagabend in Weißwasser ihren knappen Sieg. Martin Davidek stellte ihn im Penaltyschießen sicher.

Quelle: Thomas Heide

Weißwasser/Dresden. Ein abgezockter Martin Davidek hat den Dresdner Eislöwen am Freitagabend den ersten Derby-Sieg der Saison beschert. Die Schützlinge von Trainer Franz Steer gewannen vor 2668 Zuschauern bei den Lausitzer Füchsen mit 3:2 (2:1, 0:1, 0:0) nach Penaltyschießen. Dabei hatte Davidek gleich zwei Penaltys in Folge verwandelt und seinem Team damit den Zusatzpunkt gesichert. „Wir sind sehr froh, dass wir die beiden Punkte mitgenommen haben. Vier Punkte sind unser Ziel am Wochenende, jetzt werden wir uns auf das Spiel gegen Bietigheim vorbereiten“, erklärte Steer. Füchse-Coach Hannu Järvenpää war dagegen etwas traurig: „Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht, aber natürlich bin ich dennoch enttäuscht“, sagte der Finne.

Die Gastgeber, die sich zuletzt vor heimischer Kulisse gegen Riessersee und Heilbronn schwach präsentiert hatten, fanden diesmal deutlich besser in die Partie. Als Shawn Boutin in der fünften Minute auf der Strafbank saß, traf Füchse-Kapitän André Mücke nur die Latte und vergab eine erste Großchance. Auch die Eislöwen kämpften sich recht gut in die Partie, erarbeiten sich erste Möglichkeiten, doch sowohl Alexander Höller (7.) als auch Dominik Grafenthin scheiterten an Goalie Maximilian Franzreb. Tomas Schmidt verfehlte mit einem Schuss von der blauen Linie (12.) die mögliche Führung für die Gäste. Doch die besorgte eine Minute später Steven Rupprich mit einem Nachschuss. Nur eine Minute später konnte Nick Huard nach Vorarbeit von Martin Davidek auf 2:0 für die Elbestädter erhöhen.

Aber die Freude sollte nicht lange währen. In der 16. Minute tankte sich Marius Stöber an der Bande in Richtung Dresdner Gehäuse relativ unbedrängt durch und markierte mit einem Rückhandschuss den 1:2-Anschlusstreffer. Das gab den Füchsen noch einmal Auftrieb, zumal Alexander Höller noch eine Strafe kassierte. Doch das Überzahlspiel der Lausitzer überstanden die Steer-Schützlinge bis zur Pause und auch kurz danach ohne Gegentreffer. Dennoch agierten die Hausherren nach dem Seitenwechsel weiter sehr druckvoll. Während Ex-Eislöwe Feodor Boiarchinov in der 23. Minute am Dresdner Goalie Marco Eisenhut scheiterte, netzte André Mücke eine Minute darauf mit einem Schuss von der blauen Linie zum durchaus verdienten Ausgleich ein. Und die Lausitzer blieben am Drücker, aber weder Anders Eriksson noch Feodor Boiarchinov oder Kyle Just konnten Marco Eisenhut überwinden. Auf der anderen Seite aber war auch Maximilian Franzreb bei den Schüssen der Eislöwen auf dem Posten. So blieb es bis zur Pause beim 2:2.

Zu Beginn des Schlussdrittels entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. In der 49. Minute hatte Eriksson eine „Hundertprozentige“, doch im Gewühl ging die Scheibe nicht über die Linie. Später kamen die Dresdner noch zu ihrem ersten Überzahlspiel, aber Juuso Rajala scheiterte einmal mehr an Franzreb. In der regulären Spielzeit fiel kein Treffer mehr und es ging in die Verlängerung. In der 64. Minute jubelten bereits die Hausherren, nachdem ein Schuss von Stöber im Tor landete. Da jedoch vorher ein Foul gepfiffen war, gab es Penalty. André Mücke konnte Marco Eisenhut jedoch nicht bezwingen. So musste die Entscheidung vom Strafpunkt fallen. Nachdem Davidek den dritten und vierten Penalty verwandelt hatte, scheiterte Kyle Just und damit ging der zweite Punkt an die Eislöwen.

Von Astrid Hofmann und Sebastian Matthieu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr