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Dresdner Eislöwen erwarten die Eispiraten Crimmitschau zum Sachsenderby

Eishockey Dresdner Eislöwen erwarten die Eispiraten Crimmitschau zum Sachsenderby

Nach dem Derby ist für die Dresdner Eislöwen zugleich vor dem Derby. Denn dem Spiel am vergangenen Sonntag in Weißwasser folgt für die Elbestädter am Freitagabend in eigener Halle das nächste Duell gegen ein sächsisches Team. Die Eispiraten Crimmitschau gastieren in der EnergieVerbund Arena.

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Dresden. Nach dem Derby ist für die Dresdner Eislöwen zugleich vor dem Derby. Denn dem Spiel am vergangenen Sonntag in Weißwasser folgt für die Elbestädter heute Abend (19.30 Uhr) in eigener Halle das nächste Duell gegen ein sächsisches Team. Die Eispiraten Crimmitschau gastieren in der EnergieVerbund Arena. Bevor Eislöwen-Coach Bill Stewart aber auf diese Aufgabe schaute, ging sein Blick zurück auf das Derby im Fuchsbau, das für einige Aufreger gesorgt hatte. Zur Erinnerung: Die Strafen, die Hauptschiedsrichter Göran Noeller aussprach, waren sehr unterschiedlich. Man hatte immer wieder den Eindruck, es werde mit zweierlei Maß gemessen. Während Eislöwe Tomas Schmidt eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt, gab es auf der anderen Seite für ähnliche Delikte an Sebastian Zauner und Dominik Grafenthin höchstens eine Zwei-Minuten-Strafe. Grafenthin verletzte sich dabei auch noch schwerer, musste am Montag am Bein operiert werden und fällt länger aus. Unklar ist auch noch immer, warum das Tor von Petr Macholda in der 33. Minute die Anerkennung versagt wurde.

Stewart hat sich im Video alle Szenen noch einmal genau angeschaut und fühlt sich bestätigt. Deshalb haben die Dresdner das Video-Material mit Erläuterungen des Coaches an die Liga und Ligen-Chef René Rudorisch geschickt. Ein offizielles Verfahren haben die Blau-Weißen jedoch nicht eingeleitet. „Dann hätten wir das gleich am Montag tun müssen und 1000 Euro hinterlegen müssen“, erklärte Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner. Stewart betont vor allem: „Nach dem Spiel in Weißwasser möchte ich grundsätzlich nicht mehr über die Bezeichnung Derby sprechen. Wichtig ist, dass alle Spiele von einer neutralen Person geleitet werden. Das sollte die Grundvoraussetzung sein – egal ob Derby oder nicht.“ Hintergrund: Göran Noeller stammt aus Bad Muskau und gehört als Schiedsrichter zum ETC Crimmitschau. Also nicht unbedingt die optimale Voraussetzung, um ein Duell zwischen zwei sächsischen Teams neutral und objektiv zu bewerten.

Zumindest heute gegen Crimmitschau ist ein solcher Konflikt nicht zu befürchten, denn Schiedsrichter Sven Fischer ist Hamburger. Gegen die Eispiraten haben die Dresdner bisher eine ausgeglichene Bilanz. Dem 4:1 daheim folgte eine knappe 1:2-Niederlage im Sahnpark. Allerdings gab es inzwischen bei den Eispiraten einen Wechsel auf der Trainerbank – für Chris Lee übernahm der ehemalige deutsche Nationalspieler John Tripp das Zepter. Am Sonntag feierte der 39-Jährige mit seinem Team ein 3:2 gegen Frankfurt. Eine leichte Aufgabe wird es für die Dresdner also keinesfalls, auch wenn die Westsachsen Tabellenschlusslicht sind. Stewart muss dabei nicht nur auf Dominik Grafenthin verzichten, sondern zudem auch auf Ville Hämäläinen und Ludwig Wild. Ob Kapitän René Kramer wieder in den Mannschaftskader zurückkehrt, wird kurzfristig entschieden.

Von Astrid Hofmann

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