Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen bleiben erneut ohne jeden Punkt

Kein Glück Dresdner Eislöwen bleiben erneut ohne jeden Punkt

Nach der ärgerlichen Niederlage in Rosenheim konnten die Dresdner Eislöwen gestern auch Spitzenreiter Bremerhaven nicht bezwingen. Vor erneut nur knapp über 2000 Fans unterlagen die Elbestädter den Fischtown Pinguins mit 3:4 (0:2, 0:1, 3:1) und rutschen auf Platz sieben ab.

Voriger Artikel
HC Elbflorenz gibt Trainer Pysall den Laufpass
Nächster Artikel
Dresdner Tennistalente gehen leer aus

Dresdens Patrick Baum (l.) gegen Pawel Dronia aus Bremerhaven.

Quelle: DN/Krause

Dresden. Dabei waren die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch engagiert gestartet, erarbeiteten sich in den ersten 13 Minuten viele Chancen, aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Allerdings fehlte von der 8. bis zur 18. Minute mit Mark Cullen, der eine zweifelhafte Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Später befand Popiesch, dass das im Spiel der Hausherren zu einem Bruch geführt habe, man in "alte Verhaltensmuster gefallen" sei. Die Gäste nutzten indes ihre Möglichkeiten im Stil einer Spitzenmannschaft. Sie schlugen aus Fehlern der Eislöwen gnadenlos Kapital - und das binnen Sekunden. So traf Tim Miller in der 19. Minute zum 1:0 und noch vor der Pause markierte Jordan Owens in Unterzahl das 2:0 für die Pinguine. Als sich die Dresdner nach dem Pausentee eine kleine "Schlafeinlage" gönnten, nutzte Ex-Eislöwe Björn Bombis die sogar zum 3:0 (23.).

Die Dresdner schienen geschockt, sie kämpften, aber spielerisch lief nicht wirklich viel zusammen. Auch eine fünfminütige Überzahlsituation (Miller musste mit Spieldauerdisziplinarstrafe in der 34. Minute vom Eis) brachte nichts Zählbares. So verstrich die Zeit. Erst im Schlussdrittel ging noch einmal ein Ruck durch die Reihen.

Das Signal gab Feodor Boiarchinov mit dem 1:3 in der 52. Minute. Hätten die Gäste durch Jordan Owen nicht postwendend wieder den alten Abstand hergestellt, wäre am Ende vielleicht mehr möglich gewesen. Denn Petr Macholda verkürzte in der 54. Minute im Powerplay auf 2:4 und Steven Rupprich gelang 39 Sekunden vor dem Ende, als die Eis-löwen alles auf eine Karte setzten und Marvin Cüpper für einen weiteren Feldspieler herausnahmen, noch der Anschlusstreffer. Leider zu spät.

Rupprich, der erneut als Verteidiger auflief, konnte es nicht fassen: "Da waren wir am Anfang die bessere Mannschaft auf dem Eis und dann steht es 0:2. Da beginnt man schon zu zweifeln. Aber wir haben dennoch bewiesen, dass wir mit solchen Spitzenteams mithalten können", sagte er. Feodor Boiarchinov analysierte es ähnlich: "Unsere Euphorie war nach den beiden Gegentoren ein wenig weg."

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr