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Dresdner Eislöwen bezwingen die Bietigheim Steelers mit 4:2

Eishockey Dresdner Eislöwen bezwingen die Bietigheim Steelers mit 4:2

Die Dresdner Eislöwen sind für Überraschungen gut. Nach dem knappen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen am Freitagabend in Weißwasser fuhren sie auch am Sonntag einen unverhofften Sieg ein. Gegen Tabellenführer Bietigheim trumpften die Männer von Trainer Franz Steer groß auf und gewannen mit 4:2.

Die Dresdner Spieler bejubeln das 3:0 durch Martin Davidek (Mitte).

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen kommen immer besser in Fahrt. Nach dem knappen Derby-Sieg am Freitag in Weißwasser legten die Schützlinge von Franz Steer am Sonntag gegen Spitzenreiter Bietigheim eindrucksvoll nach. Vor nur 2097 Zuschauern bezwangen sie den mehrfachen Zweitliga-Meister mit 4:2 (2:0, 1:0, 1:2) und konnten sich damit über den siebenten Saisonsieg freuen. Mit den fünf Punkten am Wochenende verteidigten die Blau-Weißen auch den vierten Tabellenplatz.

Dabei erwischten die Gastgeber, die noch immer ohne Petr Macholda, Steve Hanusch und Matt Siddall auskommen mussten, einen Start nach Maß. Schon in der zweiten Minute markierte Marius Garten nach Vorarbeit von Thomas Pielmeier das 1:0 für die Hausherren. Und nur fünf Minuten später gelang dem jungen Cedric Schiemenz das 2:0 für die Blau-Weißen. Die schnelle Führung durch das optimale Ausnutzen der Chancen schien beim Gegner Wirkung zu hinterlassen.

Die Gäste, die allerdings ebenfalls durch viele Verletzungsausfälle nur mit einem kleinen Kader anreisten, fanden nicht wirklich ihren Spielfaden und wenn sie vor das Tor der Elbestädter kamen, scheiterten sie am sicheren Marco Eisenhut.

Auch im zweiten Abschnitt agierten die Hausherren sehr diszipliniert, während sich die Steelers immer wieder Strafzeiten leisteten. Ein Überzahlspiel nutzte der erneut stark agierende Thomas Pielmeier, um die Führung auf 3:0 (31.) auszubauen. Die Gäste-Abwehr hatte den erfahrenen Stürmer auch ganz allein vorm Tor agieren lassen und das nutzte der 30-Jährige eiskalt aus. Mit dieser fast beruhigenden Führung ging es zum letzten Pausentee. Als Steven Rupprich dann in der 45. Minute nach Vorarbeit von Alexander Höller und Tomas Schmidt das 4:0 erzielte, war eine Vorentscheidung gefallen. Nun versuchten die Steelers alles, um das Blatt noch zu wenden. Matt McKnight konnte im Powerplay das 1:4 (47.) besorgen und Robert Brown verkürzte in der 52. Minute auf 2:4, doch mehr als Ergebniskosmetik war dies nicht.

Die Eislöwen ließen sich den verdienten Sieg gegen den Favoriten nicht mehr nehmen. „Wir haben wirklich ein gutes Spiel gemacht. Sicher kam Bietigheim wegen vieler Verletzter etwas angeschlagen nach Dresden, aber sie haben dann auch sehr undiszipliniert gespielt. Wir konnten dagegen eine äußerst disziplinierte Mannschaftsleistung dagegensetzen. Den Sieg haben wir uns verdient“, meinte Marius Garten. Kapitän René Kramer sah das ähnlich: „Das war eine sehr gute läuferische Leistung von der ersten bis zur letzten Minute von uns. Und wir haben zur richtigen Zeit die Tore erzielt. Die letzten zehn Minuten haben wir dann ein wenig den Mut verloren, aber die Jungs haben alle bis zum Schluss durchgezogen. Das gibt Selbstvertrauen.“

Auch Trainer Franz Steer konnte mit seinem Team zufrieden sein: „Wir haben sehr gut angefangen, die ersten beiden Chancen gleich genutzt und in Überzahl nachgelegt. Am Ende hatten wir biss´l Angst vorm Gewinnen, aber insgesamt hat die Mannschaft ein sehr gutes Spiel gemacht.“

Von Astrid Hofmann

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