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Dresdner Eishockey-Cracks verlieren 2:4 bei Riessersee

Ohne Stewart Dresdner Eishockey-Cracks verlieren 2:4 bei Riessersee

Nach drei Siegen in Folge haben die Dresdner Eislöwen am Sonntag eine Niederlage kassiert. Die Elbestädter unterlagen beim SC Riessersee mit 2:4 (1:0, 1:2, 0:2). Dabei mussten die Sachsen ohne Cheftrainer Bill Stewart auskommen, der wegen seiner Rückenprobleme die Reise nach Garmisch nicht mit antreten konnte.

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Quelle: PR

Dresden.

Und die Blau-Weißen fanden gleich gut ins Spiel, waren hellwach. Das bewies schon in der 4. Minute Top-Scorer Brendan Cook. Als der Riesserseer Goalie Matthias Nemec mit einer unglücklichen Aktion dem Dresdner die Scheibe praktisch auf die Kelle servierte, ließ sich der 33-Jährige nicht lange bitten, netzte zur 1:0-Führung ein. Auf der anderen Seite war dagegen Weitzmann auf dem Posten, glänzte zweimal gegen Goldhelm Andreas Driendl (7./13.). Die Eislöwen agierten mit gutem Forechecking und Petr Macholda hatte kurz vor der ersten Pause sogar das 2:0 auf der Kelle, traf aber nur den Pfosten.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeber vor nur 1380 Zuschauern den Druck. Gleich in der ersten Minute rettete Weitzmann erneut gegen Driendl, doch drei Minuten später war er bei einem erneuten Angriff, der von Louke Oakley eingeleitet worden war, gegen den Garmischer Goldhelm machtlos – Driendl markierte das 1:1 (24.). In der 28. Minute dann eine Schrecksekunde, als Martin Davidek nach einem Zweikampf in die Bande knallte und kurz auf dem Eis liegen blieb. Er hielt sich die rechte Schulter, konnte aber die Partie zum Glück fortsetzen. In der 30. Minute schlugen die Hausherren zum zweiten Mal zu: Neuzugang Alexis Loiseau erzielte aus spitzem Winkel das 2:1 für Riessersee – nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt. Doch Gastgeber-Keeper Matthias Nemec überreichte den Dresdnern in der 37. Minute das zweite Geschenk. Wieder servierte er Brendan Cook den Puck direkt auf die Kelle und der Kanadier besorgte postwendend das 2:2.

Auch das Schlussdrittel hielt noch mal viel Spannung bereit. Nach einem Fehler der Eislöwen-Abwehr nutzte Louke Oakley aus spitzem Winkel die Chance zum 3:2 (43.) für die Schützlinge von Tim Regan. Nur eine Minute später traf Ex-Fuchs Roope Ranta zum Glück nur den Pfosten. Den nächsten Jubel gab es in der 48. Minute aber auf Seiten der Eislöwen – allerdings verfrüht. Zwar hatte Martin Davidek den Puck eigentlich zum 2:2-Ausgleich in die Maschen befördert, doch die Schiedsrichter gaben nach Videobeweis den Treffer nicht, weil zuvor wegen eines Ellbogenchecks von Stephan Wilhelm das Spiel abgepfiffen worden sei. So blieb es bei der knappen Führung der Bayern. In der 59. Minute verpasste Arturs Kruminsch den Ausgleich und als die Dresdner zuletzt alles auf eine Karte setzten und Hannibal Weitzmann für einen weiteren Feldspieler herausnahmen, kamen die Hausherren an die Scheibe und Kapitän Florian Vollmer stellte mit einem Treffer ins leere Gehäuse den Endstand her.

„Es war ein absolut enges Spiel. Wir sind gut in die Partie gekommen, machten früh das Tor. Dann war Riessersee am Drücker. Im Schlussdrittel hatten wir ausreichend Chancen, um am Spielstand noch etwas zu ändern. Wir nutzten die Gelegenheiten leider nicht. Es wäre mehr möglich gewesen“, erklärte Jochen Molling nach der Partie. Bereits morgen geht es für die Eislöwen mit dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer Bietigheim in heimischer Halle weiter.

Von Astrid Hofmann

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