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Dresden Titans beim MBC chancenlos

Basketball Dresden Titans beim MBC chancenlos

Ohne Auswärtssieg werden die Korbjäger aus Elbflorenz ihre erste und vorerst letzte Saison in der 2. Bundesliga Pro A beenden. Im letzten Spiel auf fremdem Parkett unterlagen sie am Sonnabend beim Tabellenführer in Weißenfels mit 49:83.

Der Dresdner Robert Sturner fängt den Ball, im Hintergrund schaut MBC-Riese Djordje Pantelic zu.

Quelle: Mike Worbs

Weißenfels/Dresden. Die Dresden Titans haben auch ihr letztes Auswärtsspiel in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A verloren. Wenig überraschend musste sich der Tabellenletzte am Samstagabend vor 2200 Zuschauern beim Tabellenführer Mitteldeutscher BC mit 49:83 beugen. Schon das Hinspiel hatten die Dresdner klar verloren, allerdings noch weitaus höher (67:114). Dennoch spielten die Wölfe auch diesmal stark und beeindruckten Gäste-Trainer Liam Flynn mächtig: „Sie haben eine exzellente Mannschaft, die in allen Belangen gut eingestellt ist und ihren Weg in die Bundesliga gehen wird. Selbst als die jungen Spieler auf dem Parkett standen, war kein Leistungsabfall zu sehen.“

Von Beginn an übernahm der Spitzenreiter wieder die Regie in einem einseitigen Match und behauptete seine Führung von der ersten bis zur letzten Minute. Schon nach dem ersten Viertel lagen die Weißenfelser mit zehn Punkten klar vorn, zur Halbzeit führten sie 43:25. Die wieder nur mit acht gesunden Spielern angereisten Gäste hatten nie wirklich eine Chance, den haushohen Favoriten in Bedrängnis zu bringen. Immerhin trafen mit Helge Baues, Jeremy Dunbar und Sebastian Heck wieder einmal drei Dresdner zweistellig. Doch das gelang auch drei von zehn Spielern der Wölfe: Sergio Thomas Kerusch (17), Andrew Michael Warren (14) und Tyson Boyd Hinz (11) scorten nur alle noch erfolgreicher.

Besonders groß war die Überlegenheit der Gastgeber bei den Rebounds, denn dort schafften sie insgesamt 41, während Flynns Männern nur 20 im ganzen Spiel gelangen. „Das Rebounding war nicht optimal. Der Gegner hatte dadurch immer wieder die Chance, einfach zu punkten. Da müssen wir uns besser verhalten“, analysierte Flynn. Auch die Freiwurfquote des MBC war mit 71 Prozent deutlich höher als die der Sachsen (50 Prozent). Sie mussten sich in nahezu allen Belangen dem Ex-Bundesligisten geschlagen geben, nur bei den Fouls und den Steals waren sie etwas besser.

Beste Dresdner Werfer: Baues, Dunbar, Heck je 10 Punkte.

Von Jochen Leimert

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