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Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC lassen Aachen keine Chance

In nur 67 Minuten zum nächsten Sieg Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC lassen Aachen keine Chance

Der Tanz auf drei Hochzeiten scheint den DSC-Volleyballerinnen derzeit rein gar nichts auszumachen. Im Gegenteil - sie eilen von Sieg zu Sieg, stecken dabei auch Reisestrapazen fast mühelos weg. Auch gegen Aachen gab es einen deutlichen Sieg.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Der Tanz auf drei Hochzeiten scheint den DSC-Volleyballerinnen derzeit rein gar nichts auszumachen. Im Gegenteil - sie eilen von Sieg zu Sieg, stecken dabei auch Reisestrapazen fast mühelos weg. Wer am Sonnabend in der Margon-Arena bei der Neuauflage des Pokal-Halbfinales gegen die Ladies in Black Aachen müde Gastgeberinnen und ein zähes Spiel erwartet hatte, den belehrten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl schnell eines Besseren. Nach nur 67 Minuten schickten die Elbestädterinnen den Gegner mit einem deutlichen 3:0 (25:17, 25:11, 25:16) wieder nach Hause.

Wettbewerbsübergreifend war es seit dem 15. November (0:3-Niederlage gegen Wiesbaden) der achte Sieg in Folge. In der Bundesliga festigte der DSC seinen zweiten Platz hinter Herbstmeister Schwerin.

Erst am Abend vorher waren die DSC-Damen nach einer 14-Stunden-Reise aus Baku zurückgekehrt. "Da hieß es für uns nur noch, Füße hochlegen und schnell ins Bett", berichtet Katharina Schwabe, die erstmals seit längerer Zeit wieder von Anfang an ran durfte und später gestand: "Ich war tierisch aufgeregt." Nur am Vormittag hatte die Mannschaft ihr gewohntes Training am Spieltag absolviert. "Trotzdem waren die Beine schwer und ich habe mich müde gefühlt", so Schwabe.

Zu sehen war davon auf dem Spielfeld dann aber kaum etwas. Von Beginn an wirkte der deutsche Meister hellwach. Vor allem mit druckvollen Aufgaben brachte der DSC die Ladies in Black, die auf Nationalspielerin Laura Weihenmaier (krank) verzichten mussten, ins Schwitzen. So zogen die Dresdnerinnen dank einer Aufschlagserie von Michelle Bartsch von 12:11 auf 19:11 davon und ließen auch in der Schlussphase nichts anbrennen.

Ähnlich das Szenario im zweiten Durchgang. Diesmal sorgte Zuspielerin Mareike Hindriksen mit ihrem Service dafür, dass sich der DSC auf 18:9 absetzte. Zudem packte auch der Block immer wieder zu und ließ den gegnerischen Angreiferinnen kaum eine Chance. Die Aachenerinnen, die in dieser Partie deutlich weniger Widerstand als eineinhalb Wochen zuvor beim Pokal-Halbfinale lieferten, hatten auch im dritten Satz keine Chance. So konnte die eingewechselte Lisa Izquierdo nach nur einer reichlichen Stunde den ersten Matchball verwandeln.

Erfolgreichste Scorerin war einmal mehr Michelle Bartsch mit 17 Punkten. Die US-Amerikanerin befindet sich seit Wochen in glänzender Verfassung und stellte das auch in dieser Partie unter Beweis. Als "Wertvollste Spielerin" wurde Libero Valérie Courtois, die ebenfalls eine sehr gute Vorstellung bot, geehrt.

Trainer Alexander Waibl, dem schon während der Partie immer wieder ein Lächeln übers Gesicht huschte, konnte mit seiner Mannschaft voll und ganz zufrieden sein: "Ein schöner Abschluss einer perfekten Woche. Man hat gesehen, die Mädels hatten auch noch Spaß dabei", meinte er. Auch Katharina Schwabe strahlte: "Ich bin froh, dass wir 3:0 gewonnen haben. Sicher war es nicht unsere beste Leistung, aber wir haben nie den Faden verloren. Ich denke, das war eine Energieleistung aller Spielerinnen."

Astrid Hofmann

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