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Die Entscheidung: Eislöwen empfangen Kaufbeuren zum Entscheidungsspiel

Eishockey Die Entscheidung: Eislöwen empfangen Kaufbeuren zum Entscheidungsspiel

Halbfinale oder Saisonende? Diese Frage müssen die Dresdner Eislöwen heute Abend (19.30 Uhr) in der Energieverbund-Arena beantworten. Nach sechs Playoff-Viertelfinalspielen gegen den ESV Kaufbeuren steht es in der Serie „best of seven“ 3:3.

Heute zum letzten Mal für diese Saison Playoff-Stimmung in Dresden? Die Eislöwen-Fans wollen das vermeiden und werden ihre Mannschaft lautstark unterstützen.

Quelle: Soccerfoto

Dresden. Halbfinale oder Saisonende? Diese Frage müssen die Dresdner Eislöwen heute Abend (19.30 Uhr) in der Energieverbund-Arena beantworten. Nach sechs Playoff-Viertelfinalspielen gegen den ESV Kaufbeuren steht es in der Serie „best of seven“ 3:3. Nachdem die Allgäuer bereits mit 3:1 geführt hatten, konnten die Schützlinge von Trainer Bill Stewart trotz einiger Personalprobleme gleich zwei Match-Pucks des ESVK abwehren.

Dabei zeigte das Team der Blau-Weißen Charakter und absoluten Kampfgeist. Jetzt dürfte ein kleiner psychologischer Vorteil auf Seiten der Dresdner liegen. Mit ihrem 4:3-Auswärtssieg am Sonntagabend haben sie sich den Heimvorteil zurückgeholt und spielen heute mit dem eigenen Publikum im Rücken. Fast 3000 Karten waren gestern bereits verkauft. Damit es am Abend keine langen Schlangen gibt, öffnen die Kassen bereits um 17 Uhr. Natürlich bauen die Eislöwen auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans und auch Geschäftsführer Volker Schnabel wünscht sich, dass die Energieverbund-Arena wieder eine „blau-weiße Festung“ wird.

Eislöwen-Trainer Bill Stewart, der nach dem Sieg am Sonntag unheimlich stolz auf sein Team war, sagt vor der alles entscheidenden Partie: „Wir müssen da weitermachen, wo wir in Kaufbeuren aufgehört haben. Leider ist unser Kader klein, aber wir können darauf zählen, dass die Jungs, die gerade unser Trikot tragen, alles geben werden.“ Wer von den zuletzt angeschlagenen Cracks auflaufen kann, ist offen und wird sich zum Teil erst kurzfristig entscheiden.

Alexander Höller meinte kämpferisch: „Wir sind alle voll motiviert. Ich denke, mit dem Sieg in Kaufbeuren haben wir das Momentum auf unsere Seite gezogen. Wir können mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen.“ Und auch Mannschaftskapitän René Kramer betont: „In Spiel sieben kann alles passieren. Es wird auf jeden Fall die intensivste Partie. Denn diese Serie ist noch enger als die im vergangenen Jahr gegen Bremerhaven. Wir sind bereit. Wer ein Kampfspiel sehen will, der sollte in die Arena kommen.“

Denn klar ist, auch Kaufbeuren wird alles in die Waagschale werfen, um ins Halbfinale einzuziehen. ESVK-Trainer Andreas Brockmann glaubt: „Die Chancen im siebenten Spiel stehen 50:50.“ Er fügt noch hinzu: „Wir müssen positiv rausgehen. Wie Bill Stewart es am Freitag schon gesagt hat, wir atmen noch.“

Der Gegner für das Halbfinale steht schon fest. Es ist der Vorrundensieger Bietigheim. Bereits im Vorjahr traten die Eislöwen im Halbfinale gegen die Steelers an, unterlagen in der Serie deutlich mit 1:4. Die erste Partie findet bereits am Freitag in Bietigheim statt. Fragt sich nur, ob Kaufbeuren oder Dresden anreist.

Von Astrid Hofmann

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