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Deutsche Staffel kämpft bei Weltcups in Asien noch um ihr Olympia-Ticket

Shorttrack Deutsche Staffel kämpft bei Weltcups in Asien noch um ihr Olympia-Ticket

Für die deutschen Shorttrackerinnen geht es bei den nächsten Weltcups in China und Südkorea um viel, denn die Olympia-Qualifikation für die Staffel ist noch nicht sicher. Die Dresdnerinnen Anna Seidel und Bianca Walter haben die Einzel-Norm zwar geschafft, doch sie wollen auch mit Tina Grassow und Gina Jacobs in Pyeongchang starten.

Bianca Walter (r.) hofft, dass die Staffel noch die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen lösen kann.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Für die deutschen Shorttracker stehen nach einer intensiven Trainingsphase jetzt die beiden letzten Weltcups auf dem Plan. An Donnerstag geht es in Shanghai und eine Woche später in Seoul darum, die internationalen Quotenplätze für die Olympischen Spiele im Februar in Pyeongchang zu erkämpfen. Die DESG-Norm für die Spiele haben die beiden Dresdnerinnen Anna Seidel und Bianca Walter bereits erfüllt. Gemeinsam mit ihren beiden Vereinsgefährtinnen Tina Grassow und Gina Jacobs wollen sie zudem in der Staffel ebenfalls versuchen, sich für Olympia zu qualifizieren.

Dafür müssen sie nach dem vierten Weltcup in Seoul in der Weltcup-Gesamtwertung zu den besten Acht gehören. Derzeit liegt das Damen-Quartett auf Rang elf. Der Dresdner Stützpunkttrainer Daniel Zetzsche, der die kleine DESG-Abordnung in Asien betreut, ist auf jeden Fall zuversichtlich: „Die Mädels sind gut drauf, sie können es schaffen.“ Bianca Walter fügt hinzu: „Wir fühlen uns sehr gut vorbereitet, aber in der Staffel hängt es natürlich auch noch von den anderen Teams ab, ob wir eine Chance haben.“

Nachdem sie wegen ein paar kleinen Oberschenkelproblemen kurz pausieren musste, fühlt sich die 27-Jährige wieder topfit. „Vielleicht hat mir die Ruhe vor dem Sturm sogar ganz gut getan“, glaubt sie. Die letzten Tage auf dem Eis in Shanghai sei viel Nebel vom Smog in der Stadt gewesen. „Aber wir kennen das schon und haben uns darauf eingestellt“, so Walter. Leider ist auch diesmal der Dresdner Christoph Schubert der einzige männliche Teilnehmer der DESG, da der Münchner Felix Spiegl im Vorfeld erneut die Zeitnorm des Verbandes verfehlte.

Von Astrid Hofmann

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