Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dennis Pyka und Simone Raatz gewinnen Oberelbe-Marathon in Dresden

Dennis Pyka und Simone Raatz gewinnen Oberelbe-Marathon in Dresden

Dennis Pyka (LG Regensburg) hat die 16. Auflage des Oberelbe-Marathons gewonnen. Der deutsche Meister von 2010 benötigte für die 42,195 Kilometer zwischen Königstein und Dresden 2:27:40 Stunden und verwies Lars Rößler (LAZ Leipzig/2:32:55) und den Vorjahreszweiten Marco Diehl (Butzbach/2:40:43) mit deutlichem Vorsprung auf die Plätze.

Voriger Artikel
Brotlose Kunst von Dynamo Dresden: Unnötige Niederlage in Frankfurt
Nächster Artikel
Dresden Monarchs besiegen Leipzig Lions im ersten Saisontest mit 44:0

Dennis Pyka setzte sich beim Oberelbe-Marathon 2013 durch und lief gegenüber dem Zweitplatzierten mehr als fünf Minuten Vorsprung heraus.

Quelle: Stefan Schramm
phpce432d9b5a201304281500.jpg

Die Thüringerin Carolin Gläser (Ausdauersportclub Apolda/1:19:07) hatte sich gegen ihre Vereinskameradin Juliane Heinze und Regine Schlump aus Immenstadt durchgesetzt.

Zur Bildergalerie

Bei den Frauen trug sich die Karlsruherin Simone Raatz (ehemals Maissenbacher) trotz gesundheitlicher Beschwerden nach 2009 und 2011 zum dritten Mal in die Siegerliste ein. Die 37-Jährige setzte sich in 2:52:47 Stunden durch. Platz zwei belegte die Titelverteidigerin Patricia Kusatz aus Berlin (3:19:55), auf Rang drei kam Lokalmatadorin Christin Marx (TSV Dresden/3:22:26).

Pyka, der erstmals beim beliebten Landschaftsmarathon entlang der Elbe antrat, lief ein einsames Rennen. Der 41-Jährige hatte sich bereits kurz nach dem Start vom restlichen Teilnehmerfeld abgesetzt und baute seine Führung kontinuierlich aus. Am Streckenrekord des Titelverteidigers Bartosz Mazerski, der 2010 in 2:25:00 Stunden gewonnen hatte und diesmal kurzfristig absagte, scheiterte der in München lebende Pyka dennoch. „Das war nicht unbedingt mein Ziel. Ich wollte locker und gut durchkommen und das ist mir gelungen“, sagte der Sieger zufrieden.

Nachdem der Leipziger Lars Rößler mit fünf Minuten Rückstand ins Ziel gekommen war, spielte sich bei den Männern im Kampf um Platz drei ein wahres Drama ab. Der Magdeburger Yves Löbel war noch als Dritter ins Stadion gekommen. Dort allerdings fing ihn Marco Diehl vom DVAG-Marathon-Team noch ab. Nach einem furiosen Schlusssprint beider Läufer hatte Diehl letztendlich zwei Sekunden Vorsprung vor seinem Kontrahenten, der nach der engen Entscheidung minutenlang um Fassung rang.  "Ich habe ihn einfach nicht kommen sehen", ärgerte sich Löbel.

phpAuaS0820130428161845.jpg

Vor der historischen Dresdner Altstadtkulisse gaben die Teilnehmer noch mal Gas für den letzten Kilometer.

Quelle: Stefan Schramm

Frauensiegerin Simone Raatz zeigte Durchhaltequalitäten. „Ich habe mich 30 Kilometer mit Rückenschmerzen gequält, wollte aber nicht aufgeben. Es war schon grenzwertig, aber dafür bin ich mit der Zeit noch zufrieden“, erklärte die Badenerin. Wäre sie beschwerdefrei geblieben, hätte Raatz nach eigenen Angaben an diesem Tag locker ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2009 (2:50:42 Stunden) unterboten. Auch die Drittplatzierte, Christine Marx vom TSV Dresden, war von Schmerzen geplagt. Schon ab dem dritten Kilometer zwickte das Knie, hinzu kam Seitenstechen. Dennoch hielt sie knapp 40 weitere Kilometer durch.

Freuen konnten sich die Veranstalter, denn mit 6083 Läuferinnen und Läufern wurde die Bestmarke aus dem Vorjahr von 5722 Teilnehmern erneut überboten und dabei erstmals die Grenze von 6000 geknackt. Den Marathon liefen 1119 Männer und 212 Frauen mit. Wer die Ziellinie überquerte, erhielt sogleich eine Finisher-Medaille. Knapp 2500 Läufer waren beim Halbmarathon am Start. Den entschied Marcel Bräutigam vom Guths-Muths-Rennsteinlauf-Verein in 1:07:55 Stunden für sich. Bei den Frauen setzte sich Carolin Gläser vom Ausdauersportclub Apolda mit einer neuen Streckenrekordzeit von 1:19:07 Stunden durch.

Die jüngste Läuferin des Tages war die sechsjährige Maria-Sophie Riedel. Den diesjährigen Altersrekord stellten gleich mehrere 75-jährige Teilnehmer auf. „Ich denke, das gesamte Flair der Veranstaltung lockt die Starter an, auch das Wetter hat gepasst“, meinte Organisationschef Uwe Sonntag. Allerdings startete der Marathon am Morgen bei nur 5 °C in Königstein, die Teilnehmer durften sich vorm Start in der immerhin zehn Grad wärmeren Königsteiner Bootshalle warmhalten. Beim Marathon-Zieleinlauf im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion blinzelte dann sogar die Sonne hervor.

dpa/StS

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Gewinnspiel! Auf nach Rio: Olympia-Spiel mit Mario & Sonic für Wii U dreimal zu gewinnen! mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr