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Davideks Doppelpack reicht für den Sieg

Dresdner Eislöwen Davideks Doppelpack reicht für den Sieg

Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) gewonnen. Martin Davidek war der Mann des Tages. Mit einem Doppelpack im zweiten Drittel brachte er seine Farben auf die Siegerstraße.

Martin Davidek (2. v. l.) jubelt nach seinem 2:1-Tor mit seinen Mitspielern.

Quelle: Dehli-News

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) gewonnen. Martin Davidek war der Mann des Tages. Mit einem Doppelpack im zweiten Drittel brachte er seine Farben auf die Siegerstraße.

Dabei stand die Partie nicht unbedingt unter einem guten Stern. Trainer Bill Stewart plagte sich mit starken Rückenschmerzen, wurde aber fitgespritzt und verfolgte das Spiel tapfer. Und über weite Strecken herrschte ein kompletter Stimmungsboykott der treuen Dresdner Fans nach den Ereignissen in Bayreuth, als nach dem Sieg nur sieben Spieler in die Kurve gekommen waren und sich der Verein danach in fadenscheinige Erklärungen verstieg.

Die Gäste aus Baden-Württemberg erwischten den besseren Start und kamen allein in den ersten vier Minuten dreimal aussichtsreich zum Abschluss, ohne Zählbares zu erzielen. In der 17. Minute hielt Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk einen Versuch von Sören Sturm. Im ersten Drittel waren die Dresdner Kufencracks einfach nicht zwingend genug. Im Powerplay gelang ihnen nicht, genug Druck aufzubauen. Vielleicht litten sie unter der miesepetrigen Stimmung des Anhangs.

Im zweiten Abschnitt gewannen die Eislöwen die Oberhand – und sie gingen in der 27. Minute völlig verdient in Führung, als Davidek einen abgewehrten Schuss von René Kramer aus halbrechter Position abstaubte. Nur vier Minuten später folgte aber die kalte Dusche. Als Juuso Rajala in der Kühlbox saß, hielt Adam Lapsansky während der Ravensburger Überzahl aus zentraler Position einfach drauf – Nastiuk sah den Puck zu spät. Kurz vor Ablauf des Mitteldrittels stellte Davidek aber mit seinem zweiten Treffer (40.) den alten Abstand wieder her. Diesmal nutzten die Eislöwen eine Überzahl.

Erst im Schlussabschnitt tauten einige der 2594 Zuschauer in der Energieverbund-Arena auf und unterstützten die Eislöwen, auch wenn Arturs Kruminsch (44.), Rajala (55.) und Alexander Höller (56.) bei ihren Riesenchancen verpassten, den Sack für die Dresdner zuzubinden. Am Ende feierten Spieler und Fans dann doch noch gemeinsam, da den Towerstars nichts mehr gelang. „Wir haben konzentriert gespielt und wenig zugelassen. Hätten wir ein paar mehr Chancen genutzt, wäre es nicht so eng gewesen“, bilanzierte Steven Rupprich.

Von Astrid Hofmann

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