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Davidek schießt die Dresdner Eislöwen noch zum Sieg

Bayreuth Davidek schießt die Dresdner Eislöwen noch zum Sieg

Die Dresdner Eislöwen haben den nächsten Sieg gefeiert. Nach dem klaren Triumph gegen Crimmitschau hatten die Schützlinge von Bill Stewart allerdings bei den Bayreuth Tigers einige Mühe, setzten sich vor 1980 Zuschauern erst in der Verlängerung mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) durch.

Eislöwen Arturs Kruminsch netzt gegen Tigers-Schlussmann Felix Linden kurz vor Ende des ersten Drittels zur Dresdner 1:0-Führung ein.

Quelle: Peter Kolb

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben den nächsten Sieg gefeiert. Nach dem klaren Triumph gegen Crimmitschau hatten die Schützlinge von Bill Stewart allerdings bei den Bayreuth Tigers einige Mühe, setzten sich vor 1980 Zuschauern erst in der Verlängerung mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) durch. Damit mussten die Elbestädter dem Tabellenzehnten einen Punkt überlassen.

Die Dresdner mussten auch in Bayreuth auf die verletzten Ville Hämäläinen, Dominik Grafenthin und Ludwig Wild verzichten. Dagegen konnte Kapitän René Kramer ins Aufgebot zurückkehren. Nach dem deutlichen 6:1-Derbysieg gegen Crimmitschau wollten die Stewart-Schützlinge in Bayreuth nachlegen. Allerdings machten die Gastgeber dem Favoriten aus Dresden das Leben nicht leicht. Sie erarbeiteten sich zu Beginn einige gute Chancen, konnten aber Kevin Nastiuk im Eislöwen-Tor nicht überwinden. Und kurz vor der ersten Pausensirene erzielte Arturs Kruminsch nach Vorarbeit des finnischen Neuzugangs Juuso Rajala das 1:0 (20.) für die Blau-Weißen.

Alles schien für den Favoriten zu laufen. Aber die Tigers schlugen gleich nach Wiederbeginn eiskalt zurück. Nur 14 Sekunden waren gespielt, als David Wohlberg den Ausgleich markierte. Weil die Eislöwen nun nicht mehr so konzentriert agierten, zu ungenau und fehlerhaft spielten, gelang den Hausherren in der 34. Minute durch Marcus Marsall sogar der Führungstreffer. Im Schlussdrittel mühten sich die Dresdner lange Zeit vergebens, den Spieß wieder umzudrehen. Als jedoch der Bayreuther Sergej Stas zum zweiten Mal in kurzer Zeit auf der Strafbank Platz nehmen musste, nutzte Alexander Höller in der 58. Minute das Powerplay zum Ausgleich.

In der regulären Spielzeit fiel dann kein Treffer mehr und so ging es in die Verlängerung. Martin Davidek glückte in der 3. Minute der Verlängerung nach Vorarbeit von Mirko Sacher und Brendan Cook der 3:2-Siegtreffer. Mit diesem Sieg verteidigten die Elbestädter auch den dritten Tabellenplatz. Die Überraschung des Spieltages war sicher die derbe 2:6-Pleite von Bietigheim in Heilbronn, durch die die Steelers die Tabellenführung an Frankfurt (4:1-Sieg in Rosenheim) abgeben mussten.

Von Astrid Hofmann

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